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Ein cooler Kameramann, endlich …

Du kennst das bestimmt: bei Sendungen wie “Deutschlands lustigstes Video”, “Oooops, die Pannenshow” & Co. schwenkt Mutti hinter der Kamera der Kameramensch im Schock immer genau dann die Kamera gegen den Boden, wenn die Oma ins Planschbecken stolpert, der kleine mit dem Fahrrad in die Hecke braust oder Vati von der Leiter fällt.

Jetzt habe ich endlich einen Kameramann gefunden, der eisern draufhält!

Das Auto brennt. Die Kleidung des Kollegen auch. Aber er denkt gar nicht daran, zu löschen. Draufhalten ist seine Devise! Cool, wie er ist, meint er nur: “Ach, Du Schiesse. Na ja, wenigstens auf Video.”

(gefunden im Feuerwehrblog)

Pfadfinder im (Berufs-)Alltag

Im kommenden Jahr feieren die Pfadfinder – gegründet von Robert Baden-Powell – das 100-jährige Jubiläum der Pfadfinder-Bewegung.

Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen als ihr sie vorgefunden habt.

… war das Motto Powells.

Die verschiedenen Pfadfindergesetze basieren alle auf diesem Gedanken und haben bis heute nicht an Aktualität verloren.

Als Beispiel nehme ich die Pfadfinderregeln des Deutschen Pfadfinderbunds Mosaik:

  1. Ich bin bereit, in der und für die Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen und Pflichten zu tragen.
  2. Ich will zuverlässig sein und zu meinem Wort stehen.
  3. Ich will hilfsbereit sein und für andere eintreten.
  4. Ich will zur Freundschaft aller Pfadfinder und zum guten Miteinander aller Menschen beitragen.
  5. Ich will Rücksicht nehmen und verständnisvoll sein.
  6. Ich trage zum Schutz und zur Erhaltung der Natur bei.
  7. Ich setze mich kritisch mit mir und mit meiner Umwelt auseinander.
  8. Ich will zuversichtlich sein.
  9. Ich bemühe mich einfach und bewußt zu leben.
  10. Ich will offen für neue Wege sein.

Frage und Denkanstoss: Würde es uns allen den Alltag nicht um einiges einfacher machen, wenn wir diese wertorientierten Grundsätze auch im (Berufs-)Alltag stärker beachteten? Ich bin gespannt auf Ihre Meinungen!

Stellenanzeigen genau lesen, bitte!

Liebe Bewerberin. Natürlich: man soll nichts unversucht lassen. Wenn Sie sich aber auf eine Position bewerben, für die als eine der wichtigsten Anforderungen stilsicheres Deutsch gefordert ist, dann wäre es schon sinnvoll, wenn Sie das beachten würden.

Wenn Sie mir dann im Begleitbrief schreiben …

[...] schicke ich Ihnen mein Lebenslauf und paar Kopie von Dokumenten [...] weil ich richtige interesse an diese ausgeschriebene Stelle habe. [...] spreche sehr gut Deutsch (Deutsch ist fuer mich zweite Muttersprache) [...] die Produktion fuer Automatisierung produziert [...] kann viel Gutes und Nutzen fuer den Schweizer Konzern zu bringen. [...] Haben Sie Fragen, wuerde ich froh die on-line oder per-Handy zu beantworten. [...] Ich hoffe auf Ihre vollwollende Antwort.

… dann dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Sie umgehend eine Absage erhalten.

Nach so manchen Jahren und 1000en von Bewerbungsunterlagen, die ich studiert habe, erschüttert mich ja nichts mehr – fast nichts. Aber manchmal nervt es offen gestanden gewaltig, sich mit solchen Dingen beschäftigen zu müssen. Sapperlot!

Chefsache: Blogger-Schnupperwoche bei innovativ.in

Auf Anregung von Alexander Greisle haben die Macher des Business-Clubs innovativ.in im September einen Aufruf gestartet. Das Ziel: Chefs von Unternehmen zu finden, die sich während einer Woche als Gastblogger über die Schultern ihres Alltags blicken lassen.

Was macht eigentlich der Chef eines Unternehmens den ganzen Tag? Wie sieht der Geschäftsalltag in einem Handwerksbetrieb, Hotel, Verlag, Agentur, Bank, Versicherung etc. aus? Wir suchen Menschen, die eine Woche lang in unserem Business-Weblog als Gast bloggen.

Es haben sich zahlreiche Interessenten gemeldet, die sich beteiligen wollen und erste Erfahrungen mit einem Business-Blog zu machen. Dem Mutigen gehört die Welt! Oder (neudeutsch): Just do it!

Heute startet die Chefsache und von Beginn weg sind dabei:

Verfolgen kann man das Ganze in der Rubrik Chefsache.

Ich bin gespannt, was diese Herren bloggen werden und vor allem welche Schlüsse sie nach der Schnupperwoche ziehen werden – Pros und Cons des Bloggens aus Sicht von Firmenchefs (ich hoffe das wird von den Machern von innovativ.in aufgearbeitet und publiziert werden).

IQ-Tests – Im Irrgarten der Intelligenz

Der Münchner Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger blickt in der Online-NZZ kritisch auf die Geschichte und die Gegenwart der Intelligenztests.

Von Alfred Binet (“ein Herr mit beachtlichem Schnurr- und Backenbart”), der Ende des 19. Jahrhunderts an der Sorbonne die ersten Untersuchungen von “schwierigen” Schülern vornahm. Über den deutschen Psychologen William Stern, der 1912 den Intelligenzquotienten erfand und amerikanischen Militärs ermöglichte, ihre Rekruten “richtig” einzusetzen. Bis hin zum Neuseeländischer James R. Flynn, dessen Studien 1987 dazu führten, dass sich Experten über die Hintergründe der Verbesserung des IQs Gedanken machten (“Bessere Ernährung? Vergrösserung des Schädeldaches?”).

Was ist Intelligenz? Lässt sich Intelligenz messen? Oder ist Intelligenz nur das, was Intelligenztests testen?

Im Irrgarten der Intelligenz – Über den getesteten Verstand und den Unverstand des Testens