Jahresrückblick: meine Blogs 2007

Blogs – 50 an der Zahl. Die Auswahl bzw. das Weglassen ist mir sehr schwer gefallen! Es sind Blogs, die für mich im vergangenen Jahr von Bedeutung waren. Weil der Inhalt und/oder der Mensch dahinter mich in irgendeiner Art und Weise berührt und/oder weiter gebracht haben.

Das sind sie – meine Blogs 2007:

ANDERS|denken | Basic Thinking Blog | best-practice-business/blog | bLaugh | BloggingTom | Bluetime | CareerNiche | The Cartoon Blog | The Chief Happiness Officer | ChliiTierChnübler | David Seah | DonsTag | esse est percipi | Excellence-Blog | Frank Helmschrott | Gerold Braun Blog | Google Watch Blog | Ideentower | imgriff.com | INJELEA Blog | Interessante Zeiten | Job & Joy Blog | Jojos illustrierter Blog | Karriere-Bibel | Das Kopfschüttel-Blog | Krusenstern | Lernen – fördern – üben | Management Skills Blog | Mehr als Text | Michi’s Travel Blog | Monsieur Fischer | namics Blog | netzlernen.ch | neuerdings.com | OS X Freeware | Paddy’s Life (out of service) | Peruns Weblog | PR Blogger | Recherchen Blog | Reto Eugster | Rouge’s Blog | Schweizer Ansichten | Software Guide | Stefan Niggemeier | Steini’s Garden | Thilo Baum | ToolBlog | trigami Blog | work.innovation Blog | Yoda’s Blog (das ursprüngliche)

Ihr habt so viel Energie, Ernsthaftigkeit und Spass in Eure Blogs gepackt. Herzlichen Dank dafür! :-)

Meine Blogs 2007 (pdf, 1052 kB)

Die Post (service catastrophique)

Die Post schwafelt ja gerne von ihrem modernen Habitus und dem viel gepriesenen Service public: „Ein guter Service public – das Markenzeichen der Schweiz„. Bla, bla, bla.

Der Alltag ist anders. Hier herrscht Service catastrophique:

  1. Für Weihnachten haben wir (rechtzeitig!) im Internet ein Geschenk bestellt. Trotzdem hat’s für den 24. nicht gereicht. Nicht gereicht? Stimmt nicht ganz: gestern (27.) hatten wir eine so genannte „Abholungseinladung“ für das Paket im Briefkasten – ausgestellt am 24.! Und da war permanent jemand von uns zu Hause! Das bedeutet: der Postbote faule Sack von der Post hatte wohl mal wieder (nachweislich nicht zum ersten Mal) keine Lust, das Paket zu unserer Tür zu tragen. Ein Formular in den Briefkasten werfen ist halt viel einfacher. Service catastrophique!
  2. Die Guetsli, die ich im Värsli-Wettbewerb bei Chnübli gewonnen habe, sind heute eingetroffen (s. separater Blogbeitrag). Aufgegeben am 24.12.07 um 11:00. Wie war das mit Priority und „Wir stellen das schnelle PostPac Priority am nächsten Werktag (Montag bis Freitag) zu.“? Kostenpunkt für Chnübli (die das Geld für weit Besseres gut gebrauchen könnte): unverschämte 8 Franken! Service catastrophique!
  3. Heute das Paket von Punkt 1 auf der Post abgeholt. Sehe die Autobahnvignetten, sage zu mir „Kauf‘ die gleich, dann ist’s erledigt!“, sage zur Postdame hinter dem Schalter: „2 Vignetten bitte“ und schiebe die EC-Card in das Kartenterminal am Schalter. Da sagt die Dame in gelb: „Hier können Sie nur mit Postcard bezahlen. Sie können aber draussen am Postomat Bargeld beziehen und dann bezahlen.“ Ich raus an den Postmat, Geld bezogen, rein in die Post und wieder Schlangestehen – während 15 Minuten! Ihr habt ein Kartenterminal, das universell einsetzbar ist, wollt es aber nicht für „fremde“ Karten freischalten? Service catastrophique!

Ist vielleicht ein Voodoo-Priester anwesend? Könnte der mal mit ein paar fiesen Nadeln in einem Postpac rumstochern? Danke!

Home Office: Grosse Freiheit oder Karrierefalle?

… so der Titel eines Artikels in der heutigen Ausgabe von heute.

Aus einem rund halbstündigen Interview mit mir hat Sabine Eva Wittwer, Mitglied der heute-Redaktion und verantwortlich für die Bereiche Reise und Karriere, einen pfiffigen Artikel geschrieben:

Zu Hause arbeiten: Das geht nur mit der nötigen Portion Selbstdisziplin. Unser Experte sagt dir, worauf du achten musst, wenn sich dein Büro gleich neben dem Bett befindet.

 

Die wesentlichen Punkte für alle, die (ganz oder teilweise) zu Hause arbeiten:

  1. Beginne deinen Arbeitstag mit einer Aufgabe, die Spass macht.
  2. Halte dich an einen geregelten Tagesablauf. Gestalte ihn so, als hättest du einen normalen Job in einem Unternehmen.
  3. Beseitige alles, was dich ablenken könnten. Sorge dafür, dass auf deinem Pult nur das liegt, was du für die aktuelle Aufgabe benötigst.
  4. Setze dir Termine und halte dich daran. Plane deine Woche und setze dir Wochenziele.
  5. Pflege dein Netzwerk, triff Leute zum Lunch – Hauptsache, du gehst regelmässig raus.
  6. Zieh dich so an, als würdest du ins Büro gehen. Im Pyjama wirst du kaum erfolgreich geschäftliche Dinge erledigen können!
  7. Halte dich an fixe Zeiten – auch beim Feierabend!

Den vollständigen Artikel finden Sie (während einiger Tage) auf der Website von heute (pdf) und (permanent) hier im JobBlog (pdf)

Mehr zum Thema:

P.S.: Nein, für die Illustration von Silvan Glanzmann habe nicht ich Modell gestanden gelegen ;-)

RSS – endlich auch für Blogleser verständlich erklärt

Hier in der Sidebar, in meinem Leserservice und auf vielen anderen Blogs und Newsseiten lesen Sie immer weider von RSS-Feeds. Was das ist?

Das zu erklären, ist für mich (der zwar diese Dienste nutzt, sie aber technisch noch immer nicht völlig durchschaut hat) schwierig – zu schwierig. Glücklicherweise haben das andere übernommen – in verständlicher und erst noch witziger Art und Weise:

Lee LeFever von Common Craft hat ein kurzes Video (in Englisch) gedreht, das keine Fragen mehr offen lässt (und niemanden mit technischem Krimskrams verwirrt):

Wer das Ganze lieber in Deutsch möchte, schaut/hört sich Peter Turis Übersetzung an:

(via Bernd Röthlingshöfer)