denkanstoss

Abraham Lincoln zur Eigenverantwortung

Ihr werdet die Schwachen nicht stärken,indem ihr die Starken schwächt.
Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen.
Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt.
Ihr werdet kein Interesse an den öffentlichen Angelegenheiten und keinen Enthusiasmus wecken, wenn ihr dem Einzelnen seine Initiative und seine Freiheit nehmt.
Ihr könnt den Menschen nie auf Dauer helfen, wenn ihr für sie tut, was sie selber für sich tun sollten und können.

Anscheinend hat Abraham Lincoln Coaching schon gekannt, bevor der Begriff überhaupt entstanden ist.

(via wachstumsblog)

MBA – was sonst?

Die Ausbildung zum Master of Business Administration – bis vor kurzem noch das A und O für eine steile Management-Karriere – ist nicht mehr unumstritten.

Frank Walzel bricht im UnternehmensGeist.net eine Lanze für den Master-Lehrgang:

Es gibt im “alten Europa” keine vergleichbare und verbreitete Management-Ausbildung!

Weitere Artikel und Denkanstösse zum Thema:

Unternehmerisches Denken

Kai-Jürgen Lietz (Zitat: “Ich bin Spezialist für Unternehmerisches Denken.”) bietet Seminare mit dem Titel “Unternehmerisches Denken – 7 Werkzeuge der Geschäftstüchtigkeit” an und schreibt darüber auch in seinem Excellence Blog:

Ich bin überzeugt, Unternehmer sollten über einige wenige Grundqualitäten verfügen, die ich als unternehmerisches Denken klassifiziere:

1. Gute Entscheidungen treffen
2. Gestaltungsspielräume ohne Widerstände ausfüllen
3. Trends erkennen und in Gestaltungschancen umsetzen
4. Stärken gezielt entwickeln, um dem Wettbewerb zu enteilen
5. Die richtigen Fragen stellen
6. Sich so positionieren, dass Kunden einen echten Orientierungspunkt haben
7. Genug Zeit für die eigentliche Unternehmerrolle einsetzen

Mit den von Lietz genannten Punkten bin ich grundsätzlich einverstanden. Sie gehen mir aber noch zu wenig weit. Mir fehlen beispielsweise:

  1. (S)Eine Vision, (s)eine Mission kennen – und sich darauf ausrichten.
  2. Die richtigen Mitarbeiter um sich scharen.
  3. Unternehmerische Verantwortung auch für die Mitarbeitenden wahrnehmen.
  4. Den Mut haben, selbst unternehmerisches Risiko zu tragen.

Bestimmt gibt es noch mehr Kriterien, die Unternehmer auszeichnen. Welche kommen Ihnen dabei in den Sinn?

Innovations-Dilemma

Wenn Du eine innovative Idee hast, dann delegiere sie an Leute, die Du nicht leiden kannst.

… schreibt Jochen Mai in Jo’s Jobwelt.

Die Innovationsbremse Nummer 1 sei die Eitelkeit, schreibt Jochen Mai. Jeder Kreative stecke in einem Lose-Lose-Dilemma: Ist seine Idee schlecht, würde er damit scheitern. Ist sie gut und habe er einen Chef, wird er diesen damit düpieren. Denn sie stammt nicht von ihm. So oder so, schade er sich.

Eine Hypothese, die bei mir im ersten Moment Kopfschütteln erzeugt. Und im zweiten: Nachdenklichkeit!

Slow life – einen Gang runterschalten

Geschwindigkeit kann Spass machen und die Energie erhöhen. Aber: wir haben verlernt, das Tempo auch wieder zu drosseln, wenn es nicht mehr notwendig ist. Unser Motto lautet immer öfter: Schnell! Schnell! Viele von uns arbeiten schnell, lesen schnell, fahren schnell, sprechen schnell, essen schnell.

Wenn wir aber ständig auf der höchsten Drehzahl laufen, bezahlen wir dafür einen hohen Preis. Stressbedingte Krankheiten nehmen enorm zu und das Burnout-Syndrom trifft immer Jüngere. Wir arbeiten oft schnell statt gut.

Jean-Carl Honoré – Autor von Slow Life – sagt:

Wir haben eine «Revolution der Langsamkeit» nötiger denn je.

Zu diesem Thema findet im renommierten Gottlieb Duttweiler Instistut (GDI) am 30. März eine Veranstaltung mit Jean-Carl Honoré zum Thema statt: Slowdown – Low speed, high pleasure