Von Morgen- und Nachtmenschen

Alexander Greisle hat ein interessantes Thema aus dem Idea Sandbox Blog aufgegriffen: Paul Williams greift dort ein Thema des TIME Magazine auf und leitet daraus die idealen Arbeitsphasen während eines Tages für Morgen- und Nachtmenschen ab.

Mehr im work.innovation Blog: Morgen- oder Nachtmensch? Die Zeiteinteilung dazu.

Die Erkenntnisse sind nicht neu und nach meinen Erfahrungen reagieren viele darauf mit „Ja, aber …“ (um ehrlich zu sein: ich auch): „Mein Kunde legt den Termin fest, ob der mir passt oder nicht“ oder „Wir sind ja schon froh, einen Besprechungstermin zu finden, der allen passt“ sind häufig gehörte Einwände.

Dennoch wird es sich lohnen, sich mit dem Thema zu beschäftigen und so die Problemlösungsfähigkeit effektiver nutzen zu können. Schicken Sie den Ja-aber-Teil in Ihnen für einmal in eine Pause und beantworten Sie sich diese (und ähnliche) Fragen:

  • Bin ich selbst eher Morgen- oder Nachtmensch?
  • Wie kann ich mich künftig in der Planung von Aktivitäten, Besprechungen usw. an den einzelnen Phasen orientieren?
  • Wo habe ich grossen Gestaltungsfreiraum (Arbeiten, die ich selbst erledige) und kann die Tätigkeiten entsprechend einplanen? Wann erledige ich Dinge, die meine Kreativität beanspruchen? Wann die Aufgaben, die der Problemlösung dienen? Welche Arbeiten plane ich für die Zeiten ein, in denen mein „Bio-Computer“ sich erholen will?
  • Wie werde ich in Zukunft das Programm von Sitzungen, die ich selbst leite, so gestalten, dass es auf die Phasen sowohl der Morgen- als auch der Nachtmenschen ausgerichtet ist? Zu welchen Tageszeiten sehe ich z.B. Themen vor, in denen wir auf die Problemlösungsfähigkeit aller angewiesen sind, um zu einem Ergebnis zu kommen?
  • Wenn ich nur beschränkt auf die Zeitplanung Einfluss nehmen kann (Besprechungen mit Kunden, Sitzungen, zu denen ich eingeladen werde): Was kann ich tun, um eine Annäherung ans Optimum zu erzielen? Wie weit kann/will ich auf die Festlegung der Zeiten und der Platzierung der Themen Einfluss nehmen?

Die Vorstellung, nicht vom Fleck zu kommen, sondern zügig vorwärts arbeiten zu können, weil es „grad so gut“ läuft, dürfte für viele Anreiz genug sein, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen und die eigenen Antworten darauf in die Praxis umzusetzen.

2 Antworten auf „Von Morgen- und Nachtmenschen“

  1. Wann ist Ihre beste Zeit für Höchstleistungen? Schaffen Sie sehr zeitig am Tag die besten Ergebnisse bei Ihrer Arbeit, im „normalen“ Tagesverlauf oder leisten Sie lieber in den späten Abend- oder Nachtstunden? Sind Sie Lärche, Eule oder Tagmensch?

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