Pfizer’s golden parachute

Der weltgrösste Pharmakonzern Pfizer wechselt seinen CEO aus. Neu wird Jeffrey B. Kindler den Konzern leiten. Der bisherige CEO, Hank McKinnell, hätte eigentlich bis Anfang 2008 bleiben sollen, geriet aber in letzter Zeit stark in die Kritik: schlechte Kursentwicklung der Pfizer-Aktien, zu wenige neue Produkte, Jähzornigkeit.

Nun soll er zum Abschied eine Gesamtvergütung (bestehend aus Abfindung, Bonus, Aktien und weiteren Zahlungen) in der Höhe von 198 Mio. US$ (150 Mio. €, 240 Mio. CHF) erhalten. In Worten: einhundert achtundnenzig Millionen US-Dollars!

Mir will jetzt hoffentlich niemand (z.B. in den Kommentaren hier) glaubhaft erklären wollen, dass Manager, die solche Abgangszahlungen in Aussicht haben (die meist in den Verträgen festgehalten sind), einen solchen Abgang nicht schon von vornherein in ihr Denken und Handeln einbeziehen. Motto „Ich mach einfach mal. Und wenn die mich rausschmeissen, ist’s auch OK.“

Irgendwie gerät unsere Wirtschaft aus den Fugen *kopfschüttel*

(Quellen: Financial Times Deutschland, news.ch, manager-magazin.de)

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