Viel zu tun – und keine Zeit für Anstand?

Die Financial Times Deutschland untersucht eine Seuche im Joballtag – wie unhöfliches Verhalten der Moral und der Produktivität schadet: Keine Zeit für Nettigkeiten

E-Mail for you – unangenehm: vom Chef
Ein besonders großes Problem ist es, Kritik per E-Mail zu äußern, um direkten Augenkontakt zu vermeiden. „Ich habe einmal eine E-Mail von meinem Vorgesetzten erhalten, dessen Büro sich direkt hinter meinem Schreibtisch befindet. Er bemängelte einen Fehler, der mir bei einer Buchung unterlaufen war“, erzählt eine Angestellte.

Merke: Einen guten Chef/eine gute Chefin erkennt man …

  1. … nicht daran, ob er Lohnerhöhungen verteilt. Das kann jede/r!
  2. … daran, ob er/sie (berechtigte) Kritik persönlich, offen und fair mitteilt. Das kann nicht jede/r!

(via work.innovation Blog)

Eine Antwort auf „Viel zu tun – und keine Zeit für Anstand?“

  1. Hallo,

    ich hatte in meinem frueheren leben einen chef, der kam zu arbeitsbeginn manchmal mit ein paar briefumschlaegen zu mir. Es gab dann zwei moeglichkeiten: (1) er fragte mich nach den namen einiger mitarbeiter und wo deren arbeitsplatz sei, (2) er drueckte mir den stapel briefumschlaege in die hand mt der aufforderung, diese an die entsprechenden mitarbeiter weiter zu verteilen. Moeglichkeit 1: Dies waren angenommene verbesserungsvorschlaege. Die frohe botschaft ueberbrachte er selbst. Moeglichkeit 2: Dies waren die abgelehnten verbesserungsvorschlaege. Die durfte ich dann verteilen.

    Soviel aus der abteilung „stil und groesse“!

    MfG
    Stephan List

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