Weise Worte weitergedacht …

Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind.

(Gertrud von Le Fort, deutsche Schriftstellerin)

  • Wie steht es mit meinem inneren Drang, Neues kennen zu lernen? Wie stark tendiere ich eher dazu, mich nur in bekannten Feldern zu bewegen? Wie stark ist mein Wunsch, neue Bereiche zu „erobern“? Welche Erfahrungen habe ich bisher damit gemacht? Waren neue Herausforderungen für mich Gelegenheiten, um zu wachsen, oder waren es Situationen, in denen ich meine Grenzen erkannt habe?
  • Wie gehe ich mit Unbekanntem um? Gehe ich einen Weg nur dann, wenn ich ihn von vornherein überblicken kann? Oder bin ich in der Lage, auch einmal ein Stück Weg zu gehen, ohne es vorher genau zu kennen? Wie gehe ich damit um, wenn ich in unbekanntes Terrain vorstosse? Wie gross ist mein Sicherheitsbedürfnis? Wie schätze ich die Risiken ab und welchen Einfluss hat diese Beurteilung für meine nächsten Schritte? Wie sorge ich für eine ausgewogene Mischung von Sicherheit und Risiko?
  • Wie verarbeite ich meine Erfahrungen, die ich auf dem neuen Weg mache? Tue ich das bewusst und regelmässig oder eher vom Zufall gesteuert? Was kann ich aus solchen Überlegungen für die nächste Wegstrecke ableiten? Wie tue ich das: alleine oder gemeinsam mit anderen, von deren Sichten und Erfahrungen ich profitieren könnte? Wie gehe ich bei der Analyse meines bisherigen Weges mit Fehlern um? Sehe ich sie eher als Manko oder eher als Chance, für die kommende Wegstrecke dazu gelernt zu haben?
  • … ?

Eine Antwort auf „Weise Worte weitergedacht …“

  1. Oh ja,

    ohne meine Kinder (und meine Patenkinder und all die anderen) wäre ich heute nicht da wo ich jetzt bin. Da ist das Neue, das ich gewagt und kennen gelernt habe. Da ist das Vertrauen (in die Kinder, die Wlet und auch mich) das ich er/gelernt habe. Da sind diese viele Gelegenheiten zu lernen, zu lehren, zu wachsen, das Wachsen anzuregen (oder einfach nur zuzusehen). Und da ist eines: Die Kette setzt sich fort. Was mit den Eltern meiner Eltern meiner Eltern … begonnen hat setzt sich in meinen Kindern und deren Kindern und … fort.

    LG
    [:] Nati

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