Hör nicht auf Gelehrte, sondern auf Erfahrene

Patentrezepte und Bücher über den (nicht nur materiellen) Erfolg gibt’s en masse. Thilo Baum hat in seinem Blog eine Variante, die mir aber ausgesprochen gut gefällt: Anleitung zum Erfolg. Mach dir deine Ziele klar. Mach dir klar, was andere wollen. Ãœberleg, was du kannst, und stärke deine Stärken. Ãœberleg, was du gerne tust. Ãœberleg, wie du den anderen helfen kannst Hör nicht auf Gelehrte, sondern auf Erfahrene. Sei beharrlich und lass dich nicht durch ausbleibende Anfangserfolge beirren. Akzeptiere, dass du am Anfang investierst Sieh darüber hinweg, dass Menschen dich entmutigen wollen. Genieße deinen Erfolg und bedanke dich bei dir. Ganz besonder gefällt mir: Hör nicht auf Gelehrte, sondern auf Erfahrene....

Neue Wege

Man muss vom Weg abkommen, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Hans Zaugg, Designer (aus dem Pointen-Newsletter des Texters Aurel Gergey)...

Sokrates und die drei Siebe

Eines Tages kam ein Mann ganz aufgeregt zu Sokrates gelaufen. „Höre, Sokrates, ich muss dir berichten, wie dein Freund …“ „Halt ein“, unterbrach ihn der Philosoph, „hast du das, was du mir sagen willst, durch drei Siebe gesiebt?“ „Drei Siebe?“ fragte der andere verwundert. „Ja, drei Siebe! Das erste ist das Sieb der Wahrheit. Hast du, was du mir berichten willst, geprüft ob es auch wirklich wahr ist?“ „Nein, ich hörte es jemanden erzählen und …“ „Nun, so hast du sicher mit dem zweiten Sieb, dem Sieb der Güte, geprüft. Ist das, was du mir erzählen willst – wenn es schon nicht wahr ist – so doch wenigstens gut?“ Der andere zögerte. „Nein, das ist es eigentlich nicht. Im Gegenteil …“ „Nun“, unterbrach ihn Sokrates, „so wollen wir noch das dritte Sieb, das Sieb der Notwendigkeit nehmen und uns fragen, ob es wirklich notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so zu erregen scheint.“ „Notwendig? Nicht wirklich …“ „Also“, lächelte der weise Sokrates, „wenn das, was du mir eben sagen wolltest, weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste weder dich noch mich damit.“ (Sokrates, griechischer Philosoph, 469-399 v. Chr.)...

Väter als Teilzeit-Manager

In der heutigen Ausgabe von CASH geht die Journalistin Manuela Specker in zwei Artikeln („Väter sind die besseren Manager“ und „Teilzeit im Namen des Vaters“) der Frage nach, ob Väter die besseren Manager seien und ob sich Management und Teilzeit miteinander verbinden liessen. Sie stützt sich im Artikel unter anderem ab auf einer Studie der amerikanischen Clark University und auf Datenmaterial des Schweizerischen Bundesamts für Statistik. Doppelrolle Vater & Chef Kinder grossziehen bringt mehr als jedes Leadership-Seminar. dass Vorgesetzte mit Kindern effizienter sind. So schätzen Väter als Chefs die Fähigkeiten anderer Mitarbeiter besser ein, sie sind stressresistenter, geduldiger, können besser mit Konflikten umgehen und Kompromisse finden. dass ‚Kinder Manager sozial kompetenter machen‘ Die Gemeinsamkeiten der Aufgaben „Kinder erziehen“ und „Mitarbeiter führen“ sind nicht von der Hand zu weisen. Zumindest dann nicht, wenn man(n) sich in beiden Rollen an Maximen wie „Entwicklungsmöglichkeiten bieten“, „Lernfelder schaffen“ und „Entscheidungs- und Handlungsspielräume gewähren“ orientiert. Ob Führungskräfte allerdings durch ihre Vaterrolle stressresistenter, geduldiger, konflikt- und kompromissfähiger werden (ist das nicht eher eine Frage des Älterwerdens?) und ihre Effizienz besser wird (sollten Manager nicht effektiver statt effizienter sein?) – da bin ich mir nicht so sicher. Dass die Sozialkompetenz durch das (aktive)...

Nur Lohnerhöhung? Und sonst?

Ist die Lohnerhöhung das einzige Mittel, mit der Sie Ihre Mitarbeiter bei Laune und im Unternehmen halten können? Ja? Dann werden Ihnen die ausgesprochen praxisnahen Denkanstösse im best-practice-business Blog zu neuen Ideen verhelfen!...