Quick-Tipp: Wahl des Papiers für Bewerbungen

In den 90er-Jahren war es absolut in: das Umweltschutzpapier, gewonnen aus Altpapier. Alle – auch renommierte Unternehmen – unterstrichen damals ihr Ökologie-Bewusstsein. Diese Zeit sind vorbei: Ökopapier ist out. Insbesondere bei Bewerbungen!

Tipp: Verwenden Sie für Bewerbungen weisses Papier!
(Mindestens in der Stärke 80 g/m² – noch besser: 90 g/m².)

7 Comments

  1. leo
    28. Mai 2006

    Oder vieleicht sogar noch ein wenig dicker?! Hab letztlich einen Brief eines Jobvermitlungsbüro (oder Headhunter, oder weiss-dä-gugger was) auf recht dicken Papier erhalte, macht irgendwie eindruck wenn man sowas in den Händen hält.

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  2. Marcel Widmer
    28. Mai 2006

    „Allzu dick ist ungesund“. Bewerbungsunterlagen werden häufig kopiert (ein Dossier für die Personalabteilung, eines für den Linienvorgesetzten). Allzu dickes Papier hat den Nachteil, das es in den automatischen Dokumenteneinzügen des Kopierers hängen bleiben kann. 80- 90 g/m² ist optimal.

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  3. macerkiste
    29. Mai 2006

    Gut ist auch, für alle Seiten (Anschreiben, CV, …) das gleiche Papier zu verwenden. Jede Sorte hat eine eigene „Farbe“ und wenn man nicht aufpasst, hat man den reinsten Farbkasten in der Bewerbungsmappe.

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  4. Marketingblogger
    1. Juni 2006

    Zur Dicke bzw. Griffigkeit des Papiers sei noch gesagt, dass dies nicht nur vom Gewicht abhängt, sondern auch vom Papiervolumen, welches das Verhältnis seiner Dicke zu seinem Gewicht zeigt. Dies wird im „normalem“ Endkunden-Verkauf allerdings nur sehr selten angegeben.

    Ein 80 g/m²-Papier mit einfachem Volumen hat beispielsweise eine Dicke von 0,08 mm. Ein 80 g/m²-Papier mit zweifachem Volumen dagegen eine Dicke von 0,16 mm. Und so weiter … Wen’s genauer interessiert: http://www.schneidersoehne.de/ssp/papier/lexikon/Papiervolumen.html

    Daher am besten beim Papierkauf nicht nur auf die Gewichtsangabe vertrauen, sondern selbst fühlen. Auch wichtig wegen Oberfläche und Struktur.

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  5. dorftrottel
    1. Juni 2006

    oh gott, was ist blos aus der grossartigen vision des papierlosen büros geworden??
    öko ist out seit den neuzigern, papierverbrauch wieder in.
    je dicker und gebleichter desto besser, die natur geht uns nix mehr an, mit jubel in den untergang.. oder so..
    aber eben.. dorftrottel halt..

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  6. Marcel Widmer
    1. Juni 2006

    @ Marketingblogger
    Wieder was gelernt, danke! Bei Bewerbungen aber auch nicht übertreiben: das was „volkstümlich“ als 80- bzw. 90-Gramm-Papier verkauft wird, ist schon ok.

    @ dorftrottel
    Das papierlose Büro wird eine ewige Utopie sein – der Mensch findet sich (in der Regel) in einem gedruckten Etwas besser zurecht, weil er sich mit dem fotografischen Gedächtnis orientieren muss. Nichtsdestotrotz gilt: Bewerbungen per E-Mail sind in 95% der Unternehmen willkommen (weil einfacher und schneller zu verarbeiten).

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  7. […] paulantonzorn hat sich wo beworben. endlich! der versoffene faule sack.. für lohnarbeit (das wird mir noch leid tun.. herrgottschternenfoifi..)! und es ging ganz ohne papier.. weder achzig-grämmiges, noch neunzig-, dickeres gebleicht weisses hat er gebraucht der paulanton.. alles was der marcel widmer nicht tun würde, hat paulantonzorn getutet. mit erfolg. heute hatte er eine email in seinem postfächli: […]

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