Abmahn-Deutschland: Hoffnung für die Welt

Auf die Gefahr hin, dass ich hier alle geschätzten, deutschen Leserinnen und Leser auf einen Schlag verliere – diese politisch absolut unkorrekte Gedankenkette muss jetzt einfach sein:

  1. Dass das deutsche Rechtssystem mit seiner Abmahnerei auf dem besten Weg ist, dem US-amerikanischen den führenden Rang in der Völlig-Gaga-Rangliste abzuluchsen, ist mittlerweile bekannt.
  2. Ein weiterer, Erfolg versprechender Schritt in diese Richtung: Das Urheberrecht eines Fotos gehört in der Regel dem Fotografen – auch bei Passfotos! Ohne Bewilligung kann’s schwierig werden.
  3. Die Folge für die Deutschen? Alle deutschen Touristen werden bei der Ausreise in die Ferien verhaftet, weil gegen sie noch eine Abmahnung eines Feld-Wald-und-Wiesen-Fotografen hängig ist.
  4. Die Folge für den Rest der Welt? Endlich wieder Ferien geniessen, ohne morgens um 04:30 Uhr Liegenstühle und Sonnenschirm „vorreservieren“ zu müssen! Hoffnung für die Welt …

Bundesrepublik Abmahnistan! *kopfschüttel*

4 Comments

  1. Joaquins Musikblog
    18. Juli 2007

    Impressum abmahn(un)tauglich gestalten…

    Es gibt ja nicht wenige profitgeile Anwälte und Klienten, die durch das Internet surfen um jeden unachtsamen und naiven Seitenbetreiber, mit einer saftigen Abmahnung, seines Geldes zu entledigen.

    Gerade das Impressum ist bei diesen Anwälten ein be…

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  2. Paddy
    18. Juli 2007

    Das hat irgendwann wohl einfach zur Folge, dass sich jeder Konsument rechtlich absichern muss und den Fotografen eine Vereinbarung zur Ãœbertragung des Copyrights unterschreiben lassen muss. Dämlich. Aber ich bin sicher, das kommt irgendwann auch in der Schweiz soweit.

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  3. Doris
    18. Juli 2007

    Der Abmahn Wahn ist der reinste Terror.

    es gibt mittlerweile genug Anwälte die sich nur hierauf spezialisiert haben.

    Armes Deutschland.

    Ein Anwalt für jeden

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  4. Passbilder im Internet bringen dir garantiert die Abmahnung…

    Die Ãœberschrift mag ein wenig dramatisch klingen, ist jedoch nicht an den Haaren herbeigezerrt. So wurde vor kurzem ein Grundsatzurteil gegen einen Rechtsanwalt und IT-Berater gesprochen, dass es ihm untersagt ein Passwort von ihm auf seiner Website …

    Antworten

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