Unfall

Heute hat mich unsere Nathalie angerufen und mir aufgeregt erzählt, dass Sophie (eine ihrer Freundinnen) von einem Auto überfahren worden und nun im Spital sei.

Die Kantonspolizei Schwyz meldet das sachlich-nüchtern:

Wollerau: Verkehrsunfall
Zwei neunjährige Mädchen fuhren am Donnerstagnachmittag, 14. Dezember 2006, mit einem Kickboard auf dem Trottoir der Erlenstrasse abwärts. Dabei verloren Sie die Beherrschung über Ihr Gerät und fuhren auf die Erlenstrasse hinaus, wo sie mit einem im Schrittempo entgegen kommenden Lieferwagen zusammenstiessen. Die beiden Mädchen kamen zu Fall. Der Fuss eines Mädchens wurde vom rechten Hinterrad überrollt. Das Kind musste mit mittelschweren Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital Lachen eingeliefert werden. Das zweite Mädchen blieb unverletzt.

Sophie ist nun im Kinderspital Zürich und wird – so weit wir nach einem Telefongespräch mit ihrer Mutter wissen – in diesen Minuten operiert.

@ Sophie
So wie’s aussieht, hast Du Glück im Unglück gehabt – „nur“ ein komplizierter Beinbruch. Wir hoffen, dass es Dir bald, bald wieder besser geht und Dein Bein wieder ganz gesund wird!

@ Nathalie
Du hast mir am Telefon auch gesagt: „Papi, jetzt habe ich wirklich begriffen, warum Du mir strikt verbietest, mit dem Kickboard in die Schule runter zu fahren.“ Ich bin sehr stolz auf Dich! *ganzfestdrück*

@ Nathalies Schutzengel
Wie jeden Abend: ein grosses Dankeschön, dass Du immer so gut auf unsere Kleine Grosse aufpasst!

Sachen gibt’s, auf die könnte man gerne verzichten!

3 Antworten auf „Unfall“

  1. Dies sind genau so Augenblicke, die niemand braucht. Die Eltern fürchten und tief im inneren zum Schutzengel beten, dass er die Kinder stets begleitet.

    Ganz liebe Grüsse an Nathalie
    und gute Besserung an Sophie.

  2. Gute Besserung auch von meiner Seite. Das seelische Befinden braucht meist länger bis es wieder gesund ist, als die körperlichen Schäden brauchen. Immer wieder rücken solche Momente die persönliche Weltanschauung und die eigene Wichtigkeit ins rechte Licht zurück. Wenn dann alles noch glimpflich vorüber ging, ist es doppelt gut gegangen.

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