The Art of Demotivation (2)

Über die Kunst, Mitarbeiter zu demotivieren, und den Kurzfilm “Move – For those of you who always wanted more” habe ich bereits berichtet.

Nun setzt El Kersten, ehemaliger Professor für Organisations-Kommunikation an der Universität von Süd-Kalifornien, noch eins drauf und provoziert mit neusten Thesen.

Dass Mitarbeiter nette, ehrliche und hart arbeitende Menschen seien, bezeichnet Kersten als „edlen Mythos“. Sie würden mindestens so viele Probleme machen, wie sie lösen. Sie bringen ihre persönlichen Probleme mit zur Arbeit, beschäftigen sich mit Intrigen, boykottieren die Unternehmensziele, beschweren sich dauernd und fordern auch noch ständig mehr Geld für ihre lausigen Anstrengungen.

Seine Lösung: Ideal für Mitarbeiter seien klare Arbeitsanweisungen, nicht zu viel Entscheidungsspielraum und ein niedriges Salär. Das demotiviere die Leute, sei aber billig, gehe schnell und sei das Beste für alle Beteiligten.

Demotivierte Leute sind leicht zufrieden zu stellen, weil sie eh nichts erwarten.

Seine Thesen sind natürlich absoluter Nonsens und wohl auch nicht dazu gedacht, so umgesetzt zu werden. Aber … sie regen zum Denken an.

Mehr bei der Süddeutschen Zeitung …

Ganz nebenbei – typisch amerikanisch – verkauft El Kersten auf seiner Website auch entsprechende „Demotivators“: Kaffeetassen, beschriftet mit „Meeting: Keiner von uns ist so blöd, wie wir alle zusammen.“ oder Schreibblöcke mit der Weisheit „Der Sinn deines Lebens könnte auch der sein, anderen als warnendes Beispiel zu dienen.“

2 Antworten auf „The Art of Demotivation (2)“

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