Warum manche Hürden Vorteile haben und weshalb wir unheimlich viel Spass an unserer Arbeit hatten
Es gab jedoch auch einen wunderbaren Effekt dadurch, dass wir nicht immer und überall an Evernote arbeiten konnten: Die Vorfreude. Super Ideen, Tabellen, Fotos und vieles mehr erwarteten mich jeweils nach einer kurzen Evernote-Pause. Immer wieder wurden gegenseitig Fragen aufgeworfen und das Weiterführen dieser Fragen oder der vielen Ideen packte mich. Manchmal vergass ich die Zeit total und merkte erst nach Stunden, wie lange ich bereits in Evernote am arbeiten war. Für mich war es auch oft eine super Abwechslung zu einem körperlich strengen Trainingstag, meine Hirnzellen waren für die «Zusatzaufgaben» immer sehr dankbar.
Die Diskussionen waren immer sehr offen und herzlich und ich konnte sehr viel für mich und vor allem über mich lernen. Evernote als zentrale Ablage unseres Projekts, als «Gedächtnis» vergangener Diskussionen und Ideen und vor allem auch als Quelle von viel kreativer Energie hat sich für mich mehr als bewährt. Mit den vielen kleinen Hilfsmittel die wir uns angeeignet haben, konnten wir trotz einiger Hindernisse etwas wirklich Cooles auf die Beine stellen, was mir unheimlich viel Freude bereitet. Ein riesengrosses Merci von Herzen an Marcel für seine Geduld, sein Verständnis und seinen unermüdlichen Einsatz.
Ich habe unserer asynchrones Arbeiten genau gleich erlebt. Die Vorfreude darauf zu entdecken, was sich seit meinem letzten «Besuch» in Evernote wieder verändert hat, war stets gross (und forderte meine Selbstdisziplin): was Dominique wohl ergänzt hat, welche neue Idee sie entworfen und eingetragen oder wie sie auf einen Umsetzungsvorschlag von mir geantwortet und wie sie schliesslich entschieden hat.
Diese Freude – wir nannten es irgendwann «das Fieber» – war einer von zwei ganz wesentlichen Faktoren, wieso wir dieses Projekt trotz der erwähnten schwierigen Konstellation erfolgreich meistern konnten. Das zweite Element, ohne das es heute vermutlich keine neue Website gäbe, war das Persönliche: unsere Arbeit war von Beginn weg geprägt von Herzblut, gegenseitigem Respekt, viel Vorschussvertrauen und noch viel mehr Goodwill von beiden Seiten. Und so gebe ich das Kompliment gern an Dominique zurück: ihre unendliche Offenheit für neue Ideen, die immense Power, die sie in das Projekt gesteckt hat, und ihre Mischung aus Herzlichkeit, Humor und Ernsthaftigkeit haben mich von Beginn weg beeindruckt (und tun es noch immer).




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