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Networking-Community für Business-Frauen

Über die Statistik des JobBlog habe ich femity.net entdeckt, eine Networking-Community für berufstätige Frauen aller Branchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (aktuell 8 450 Mitglieder!).

femity ist ein Netzwerk mit großem Umfang und hoher Reichweite. Täglich kommunizieren hier mehr als Tausend Mitglieder mit sehr unterschiedlichen beruflichen Schwerpunkten und Hintergründen. Wir legen höchsten Wert auf ein gepflegtes, konstruktives und niveauvolles Kommunikationsverhalten, so wie es auch auf einem Kongress oder auf einem Netzwerktreffen üblich ist.

Das Angebot ist riesig: 17 Foren zu sehr vielfältigen Themen (von A wie Arbeiten international über K wie Karriereplanung bis W wie Wirtschaft & Politik), Success Stories, Interviews, Seminarkalender usw.

Ich bin Mitglied in zahlreichen Communities. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal eine derart professionell geführte und gehaltvolle Austauschplattform im Netz gefunden habe! Und deshalb empfehle ich femity meinen Klientinnen und JobBlog-Leserinnen gerne weiter!

Jobwechsel dank eines Weblogs?

In meinem Artikel Erfolgreicher bewerben mit einem Weblog? habe ich bereits vor einigen Monaten meine Meinung festgehalten. In der Folge haben einige Leser dazu auch einige interessante Leserbriefe geschreiben.

Nun greift karriere.de das Thema auf: Astrid Oldekop schreibt über die Möglichkeiten, mit einem Blog seine Berufskompetenz publik zu machen und die Chancen auf einen erfolgreichen Jobwechsel zu erhöhen: Jobs durch Blogs.

Sie führt reale Beispiele auf:

  • Jochen Robes verlor seinen Job bei der Deutschen Bank. Darüber schrieb er in seinem Weiterbildungsblog, das er für sein Spezialgebiet E-Learning eingerichtet hatte: “Ich habe eine Phase des Nachdenkens und der Neuorientierung eingeplant.” Kurz danach fand er zwei Jobangebote in seiner Mailbox und im Februar trat er seine neue Stelle als Leiter der Content-Abteilung von X-Pulse an.
  • Ganz anders ist der Fall von Ellen Simonetti. Sie war Stewardess und veröffentlichte in ihrem Blog “Queen of Sky” Bilder, die sie mit halb geöffneter Bluse in einer Flugzeugkabine zeigten. Ihr Arbeitgeber Delta Airlines fand keinen Gefallen an den Fotos und feuerte die Queen of Sky.
  • Ein zweites Beispiel, bei dem der Schuss nach hinten los ging, ist Mark Jen, bis im Januar Produkt Manager bei Google. Er schrieb in seinem Blog über die Arbeitsbedingungen beim Internet-Giganten und bekam prompt die Kündigung. Seit März arbeitet er beim kalifornischen US-Software-Unternehmen Plaxo – und bloggt munter weiter.

Ein eigenes Weblog kann der Karriere sehr nützlich sein – vorausgesetzt man hält sich an die Spielregeln.

… sagt Astrid Oldekop. Nur finde ich im Artikel leider überhaupt keine konkreten Hinweise auf diese Regeln.

Aber ich übernehme das gerne ;-)

Aufgrund meiner Erfahrung als Karriere-Coach und als Blogger zeige ich Ihnen mit diesen 7 Tipps, wie Sie ein Weblog für den Jobwechsel einsetzen und gleichzeitig Ihre Erwartung realistisch halten können:

Weiterlesen

Rechtschreibe-hü-hott

Vor rund zwei Wochen habe ich mich entschieden habe, mich ein Stück weit der neuen deutschen Rechtschreibung anzupassen und künftig “du” & Co. nun doch klein zu schreiben, lese ich heute:

Der Rat für deutsche Rechtschreibung will die Groß- und Kleinschreibung ändern. […] sollen künftig ebenfalls groß geschrieben werden wie das “Du” im Brief, sagte der Ratsvorsitzende Hans Zehetmair nach der siebten Sitzung des Expertengremiums in Mannheim. […]
Das mit Experten aus dem deutschsprachigen Raum besetzte Gremium setzte für die Groß- und Kleinschreibung eine Arbeitsgruppe ein, die bis Mitte Januar detaillierte Vorschläge erarbeiten soll. Diese sollen in der nächsten Sitzung des Rates am 3. Februar 2006 in großer Runde beraten werden. Zehetmair betonte, trotz des neuen Themenbereiches werde an dem Plan festgehalten, bis zum Schuljahr 2006/2007 die Veränderungsvorschläge für die umstrittene neue Rechtschreibung vorzulegen.

Ganz ehrlich und direkt: haben diese Menschen noch alle Tassen im Schrank? Wir Erwachsene werden irgendwie einen eigenen Weg durch das Dickicht der Regeln und Reformen finden. Aber was ist mit den Schülern (wie unserer 8-jährigen Nathalie), die sich zur Zeit die Rechtschreibung mühsam erarbeiten? 2005 lernt man’s so, 2007 gilt das und 2010 wird alles anders?

Ihr Menschen vom Rechtschreiberat solltet euch
a) ein neue Beschäftigung irgendwo weit weg von der Menschenheit und
b) einen guten, einen sehr, sehr guten Psychotherapeuten suchen!

(Quelle: tagesschau.de)