mensch

Buch-Tipp: Finde den Job, der dich glücklich macht.

von Angelika Gulder

Angelika Gulder unterstützt Menschen dabei, sich auch im Beruf glückliche Lebensumstände zu schaffen. In Ihrem Buch erklärt sie ein fundiertes Programm zur beruflichen Neuorientierung, das den Menschen als Ganzes im Blick hat: Bei der Suche nach der sinnstiftenden, erfüllenden Aufgabe werden persönliche Vorlieben und Leidenschaften ebenso berücksichtigt wie die lange vergessenen Träume der Kindheit. Von der Berufung zum Beruf!

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Baby an Board

Was bringt eigentlich einen vernünftigen Menschen dazu, hinten auf seinen Wagen einen Aufkleber “Baby an Bord” (alternativ auch “Kevin on the road”) zu pappen, seine Kinder aber nicht angeschnallt im Auto rumturnen zu lassen und mit mind. 60 km/ durch eine 40er-Zone zu rasen?

Buch-Tipp: Disziplin für Faule

von Alfred Hellmann

Faule können ziemlich nerven. Ganz besonders, wenn sie auf dem Sofa liegen und sich vor jeder Arbeit drücken. Der Kabarettist Alfred Hellmann weiss, wovon er spricht: Als geborener Faulpelz durchlebte er eine aufregende Metamorphose zum aktiven Menschen, die er hier erstmals beschreibt. Mit einem Augenzwinkern und einer gehörigen Portion Humor geht er dabei der Faulheit auf den Grund.

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Der Blick nach vorn: der GDI Trendradar

Das renommierte Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) hat kürzlich den neuesten Trendradar publiziert: Trendradar II/06 – Ein Bericht über die Megatrends unserer Zeit.

  • Supermärkte: Vom Preiskampf zur Innovationsschlacht
    Die Discount-Diskussion verseucht den Einzelhandel. Die Kunden aller Einkommensschichten erwarten selbst im Billigsegment hohe Standards, ohne indes mehr bezahlen zu wollen [...]
  • Einzelhandel: Von der «Grünen Wiese» zurück in die Innenstadt?
    Hypermärkte, Baumärkte, Mediamarkt, Ikea, Discounter – die Gewinner im Schweizer Einzelhandel sind meist grossflächig, gut erschlossen, lange geöffnet und preisgünstig. [...]
  • Geoweb: Von Landschaften zu «Digiscapes»
    Die digitale Erweiterung der Welt zieht immer weitere Kreise. [...]
  • Management und Marketing: Von «Bullshit» zu Beweisen
    [...] Heute scheint die Magie von Soft Facts zu verblassen: Nachweisbare Erfolge und solide Forschung sind gefragt [...]
  • Gesundheit: Von «Solidarität» zu «Selber-Schuld»
    Der Gesundheitsboom führt zu einer Bewusstseins- und Konsumveränderung von Menschen, die sich intensiv um ihre Gesundheit kümmern. [...]
  • Prävention: Vom Krankheits- zum Gesundheitsmarkt
    Die erweiterte Definition von Gesundheit schafft neue Märkte. Insbesondere in der Prävention. Für Hersteller von Lebensmitteln, elektronischen Konsumgütern oder der Tourismusbranche entstehen neue Wachstumschancen. [...]
  • Schlafen: Von Körperfunktion zum «Smart Sleep»
    Der Schlaf wird zum nächsten grossen Lifestyle-Projekt. Bald wird die gesunde Nachtruhe den gleichen Stellenwert haben wie heute eine gesunde Ernährung. [...]

Interessant! Für mich und in Bezug auf Job und Karriere insbesondere der Trend “Management und Marketing”.

Wer Rezepte verkauft, muss ihre Wirksamkeit beweisen. Erlebnis-Marketing, Funky-Business, und Management by Intuition sind out, Beweis-Marketing und Beweis-Management im Aufschwung.

Für die Wirksamkeit bzw. die Wirkung des Tuns als massgebende Messlatte plädiere ich schon lange (und halte konsequenterweise auch wenig von Leistungsentlöhnung). Beim Begriff “Beweis-Management” allerdings stellen sich mir die Nackenhaare auf: wenn Arbeitsenergien auf die (interne) Beweisführung gelenkt werden, leidet zwangsläufig die (externe) Wirksamkeit.

Ich werde mit offenen Augen und Ohren verfolgen, ob sich dieser Trend durchsetzen wird und welche Auswirkungen daraus resultieren.

Weblogs Thema in der SonntagsZeitung

«Wenn du eine lustige Debatte willst, musst du bloss einen Blogger fragen, was ein Weblog ist», lautet ein im Internet kursierendes Bonmot.

Mit dieser wirklich nicht falschen Aussage startet Michael Soukup seinen Artikel in der SonntagsZeitung. Er erklärt nicht die Technik dahinter, sondern zeigt anhand einiger Schweizer Weblogs, wer aus welchen Motiven und mit welchem Erfolg ein Blog betreibt:

Über die Bewertung der Blogs und die ab und zu doch sehr provokativ gewählten Titel kann man – wie so oft – geteilter Meinung sein. Dennoch gibt der Artikel einen guten Überblick bzw. ein Gespür dafür, was Weblogs sind und warum das Dahinter “Social Software” heisst.

Für alle, die sich für Weblogs interessieren und womöglich noch immer der Meinung sind, Weblogs seien (nur) Tagebücher liebeskummerkranker Teenager, sei dieser Artikel wärmstens empfohlen!

Nur am Rande: Langsam, langsam bekomme ich eine Ahnung davon, wie Journalismus funktioniert. Vor knapp 2 Wochen bekomme ich ein E-Mail aus der Redaktion der SonntagsZeitung (um 14:40):

die wichtigsten blogs
hallo herr widmer
wir sind auf der suche nach den einflussreichsten schweizer blogs. auch ihre meinung interessiert mich: welches sind ihrer meinung nach die drei einflussreichsten blogs hier zu lande?
es würde mich freuen, noch heute von ihnen eine antwort zu erhalten.

Ich schreibe zurück (um 18:10 – ich sitze ja nicht nonstop am PC):

Hallo Frau ********
Hmmm .. ein bisschen gar kurzfristig, Ihre Anfrage. Und sehr, sehr umfangreich, was die Antwortmöglichkeiten anbelangt. Einflussreich auf was? Auf die Bloggerszene, auf die Gesellschaft, auf die klassischen Medien, auf das Business (wie bei meinem JobBlog), auf die technische Weiterentwicklung von Weblogs, auf …
Vielleicht macht es Sinn, dass Sie mich mal anrufen (am besten aufs Handy). Dann können wir ein paar Minuten über meine Sicht der Dinge (die ja nicht die alleingültige sein muss) plaudern.

Das Resultat? Nichts mehr gehört, nichts mehr gelesen. Journalismus scheint ein Ruck-Zuck-Geschäft zu sein. Informationen eintreiben erbitten, zusammenschnippseln redigieren, publizieren. Erinnerungen an das Intermezzo mit CASH werden wach.