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Vergleich Sie sich – mit sich selbst!

Der ständige Vergleich mit anderen ist “eigentlich normal”. Kinder achten sehr genau darauf, wer das grössere Stück Kuchen erhält und als berufstätige Erwachsene prüfen wir den Titel des anderen, wenn wir dessen Visitenkarte erhalten.

Solche Gegenüberstellungen können einerseits durchaus sinnvoll sein. Sinn machen solche Vergleiche dann, wenn es uns zu Neuem anregt oder sogar anspornt. Andererseits sind sie völlig unsinnig, weil wir als Individuen alle unterschiedlich sind und uns dadurch unterscheiden, dass wir anders sind als die anderen.

Anstatt uns nun klein und benachteiligt zu fühlen und entsprechend demotiviert neue Aufgaben anzugehen, sollten wir uns nur mit uns selbst vergleichen. Rückblicke auf die eigene Entwicklung können zu erstaunlichen und hoch motivierenden Erkenntnissen führen. Stellen sich regelmässig z.B. die Frage: “Wie hat sich diese oder jene Fähigkeit im letzten Jahr verbessert?” oder “Was weiss ich heute, was ich im letzten Unternehmen noch nicht gewusst habe?”.

Halten Sie Ihre Gedanken und Erkenntnisse schriftlich fest. Bewahren Sie diese Aufzeichnungen auf und ergänzen Sie sie fortlaufend. So entsteht über die Zeit ein sehr kostbares Inventar Ihrer persönlichen und fachlichen Kompetenzen, das Ihnen bei vielen Gelegenheiten (beim Jobwechsel, in Phasen der Demotivation usw.) eine wertvolle Hilfe sein wird.

Schmunzeln & nachdenken: Firmenkultur

Lassen Sie diese witzige Geschichte einmal auf sich wirken – vielleicht ist etwas Wahres dran:

Nehmen Sie einen Käfig und setzen Sie fünf Affen hinein. Knüpfen Sie eine Banane an ein Seil und hängen Sie diese in den Käfig – so hoch, dass die Affen die Frucht nicht erreichen können. Stellen Sie nun eine Holzkiste darunter, damit die Affen die Banane ergreifen können, wenn sie sich auf die Kiste stellen.

Es wird nicht lange dauern, bis ein Affe auf die Holzkiste klettern will, um sich die Banane zu schnappen. Sobald er die Kiste berührt, spritzen Sie alle anderen Affen mit kaltem Wasser ab. Nach einer Weile wird ein anderer Affe versuchen, sich auch eine Banane zu holen. Sie wiederholen das Prozedere – alle anderen Affen werden mit kaltem Wasser bespritzt.

Schon bald wird ein weiterer Affe versuchen, auf die Holzkiste zu klettern und die Frucht zu ergreifen. Aber: die anderen Affen werden ihn daran hindern.

Lassen Sie jetzt das kalte Wasser weg. Nehmen Sie einen Affen aus dem Käfig und ersetzen Sie ihn mit einem neuen. Der neue Affe sieht die Banane und will auf die Holzkiste klettern. Zu seiner Überraschung greifen ihn die anderen Affen an. Nach einem erneuten Versuch und einem weiteren Angriff realisiert er, dass er angegriffen wird, sobald er auf die Holzkiste klettern will.

Tauschen Sie nun fortlaufend einen der ursprünglichen Affen im Käfig durch einen neuen aus. Es wird immer wieder das selbe ablaufen: Der Neuling geht zur Holzkiste und wird angegriffen. Der vorhergehende Neuling wird jeweils mit Begeisterung an der Bestrafung teilnehmen. Die neuen Affen haben aber keine Ahnung, wieso es nicht erlaubt ist, auf die Holzkiste zu klettern und weshalb sie den neuen Affen schlagen – sie tun es aber trotzdem.

Fahren Sie fort, bis Sie alle fünf ursprünglichen Affen im Käfig durch neue Artgenossen ersetzt haben. Keiner der Affen, die jetzt im Käfig sitzen, ist jemals mit kaltem Wasser bespritzt worden. Dennoch wagt sich keiner mehr in die Nähe der Holzkiste.

Warum nicht? Weil sie gelernt haben, dass “es” hier so gemacht wird.

So entsteht Firmenkultur …

Weise Worte weitergedacht …

Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.

(Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Erzählerin)

  • Wie bewusst gehe ich mit dem von mir Erlebten um? Was könnte mir ein regelmässiger Zwischenhalt mit einer Rückschau bringen? Wie könnte ich so das Bisherige für meinen künftigen Weg nutzen, was könnte ich zurück lassen?
  • Wie erlebe ich mein “Schicksal”? Als Tiefschlag, als Ungerechtigkeit? Fühle ich mich hilflos und ausgeliefert? Oder kann ich auch Chancen und (vielleicht einmalige) Möglichkeiten in dieser Situation entdecken? Wie gross ist meine Bereitschaft, die Verantwortung für mein Leben zu übernehmen – “in guten wie in schlechten Zeiten”?
  • Was ist das “Gute”, und was ist das “Schlechte” an einem Erlebnis? Wie könnte ich es schaffen, auch in ganz besonders schweren Situationen, auch das Positive daran zu erkennen? Habe ich das schon einmal so gesehen, und wie habe ich es damals gemacht? Was hat es mir gebracht?
  • … ?

Balsam für die Beraterseele :-)

Rechnungen für geleistete Arbeiten schreiben ist schön – unbestritten. Was aber (m)einer Berater-Seele besonders gut tut, sind tolle Kunden-Feedbacks!

Eine Kundin, die ich ihm Rahmen eines Karriere-Coachings über mehrere Woche begleitet habe, hat einem Interessenten folgende Auskunft über mich und die Arbeit mit mir gegeben (Auszüge aus einem längeren Mail):

[…] Ich wollte alles sofort beantwortet haben, aber dann wurde mir bewusst, dass man ein bisserl tiefer gehen muss um der ganzen Sache auf den Grund zu gehen […] Er hat mich aufgebaut, er war sehr kritisch, hat mir auch meine Fehler und Stärken gezeigt – er war hart und gleichzeitig ein Coach […] Das ist ein Prozess glauben sie mir – eines Tages macht es klick […] Ich empfehle es Ihnen – habe es nicht bereut – keinen Rappen!!! Herr Widmer ist ein Profi!

Das tut gut! :-) (Und: ein herzliches Dankeschön an C.M.!)