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Ein Mobbing-Tagebuch – und alles wird gut?

Im Weblogverzeichnis bei blog.ch entdeckt: Online-Mobbingtagebuch www.mobbingtagebuch.org.

[...] ein Angebot, um kostenlos und anonym ein Online-Mobbingtagebuch zu führen. [...] mobbingtagebuch.org soll Mobbing-Betroffenen helfen, das ihnen Widerfahrene festzuhalten und einem Publikum zugänglich zu machen.

Diese Website wird umfassen:

  • Einen kostenlosen und werbefreien Tagebuchservice (Blog-Service)
  • Eine Linkliste zu hilfreichen Links, die sich mit dem Thema Mobbing befassen
  • Eine technische Supportabteilung für den Tagebuchservice
  • Einen Mobbing-Indikatortest
  • eventuell ein Forum
  • weiteres …

Mobbing ist ein heikles und nicht zu unterschätzendes Thema. Deshalb ist es eine feine Sache, dass sich Betroffene anonym das Erlebte von der Seele schreiben können.

Ich weiss: es ist ein junges Pflänzchen, das sich noch entwickeln muss. Und gleichzeitig stelle ich bei mir auch eine gewisse Skepsis fest. Es wird für den Erfolg entscheidend sein, dass Stolpersteine rechtzeitig erkannt werden und entsprechende (präventive?) Massnahmen eingeleitet werden:

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Was bedeutet Teamfähigkeit für Sie?

Reinhard K. Sprenger ist bekannt für seine provokativen Thesen zu Führungsthemen. Jochen Mai greift in seinem Weblog unter dem Titel Teams taugen nix vier von Sprengers Thesen zu Teams auf:

  • Teams taugen nichts, weil sie immer eine Tendenz zum Kompromiss haben, zum kleinsten gemeinsamen Nenner. Genies müssen sich verbiegen oder Unbegabten unterwerfen. Weil die Gruppe nach Harmonie strebt, muss jeder kooperativ sein – mit dem Effekt, dass Mittelmaß heraus kommt.
  • Teams fördern Denkfaulheit, weil sie letztlich nur Aufgabenverteilungs-Karussells sind – bis sich niemand mehr verantwortlich fühlt. Wie beim Schulchor: Für einige reicht es, die Lippen zu bewegen. Singen müssen andere. Teams mit mehr als fünf Personen sind deshalb suboptimal. Größere Gruppen nutzen andere nur noch als Bühne zur Selbstinszenierung.
  • Teams zügeln de facto den Appetit der Ehrgeizigen. Die Botschaft: Füge Dich ein! Zeige keine Starallüren! Bedrohe nicht die Position Deines Chefs!
  • Es ist noch nie ein Team befördert worden. Wohl aber einzelne Talente

Stephan List schreibt dazu in seinem Weblog interessante Gedanken mit Verbindung zur Praxis.

Auf Jo’s Jobwelt ergibt sich eine recht interessante Diskussion zu Teamwork, die (im Moment) endet mit der Frage: Was genau ist Teamfähigkeit?

Sie kennen das: wenn Sie Stellenanforderungsprofile oder -ausschreibungen lesen, wimmelt es von Plattitüden: belastbar, selbstständig und (seit Jahren der Renner) teamfähig soll der Mitarbeiter sein!

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Verdeckter Stellenmarkt: mit Networking zum Erfolg

Über die Hälfte der Stellen (zumindest im Kaderbereich) wird nie öffentlich ausgeschrieben und wird über Beziehungen besetzt werden. Die Pflege und der Aufbau von Kontakten ist hier das A und O.

“Ich habe ein viel zu kleines Netzwerk” oder “Ich kann doch Personen aus meinem Beziehungsnetz nicht fragen, ob sie einen Job für mich hätten.” werden Sie jetzt vielleicht sagen. Richtig, die Chance ist tatsächlich klein, wenn Sie diesen Weg wählen.

Wenn Sie aber diese 5 Punkte beachten, steigen Ihre Chancen um ein Vielfaches:

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Weise Worte weitergedacht …

Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind.

(Gertrud von Le Fort, deutsche Schriftstellerin)

  • Wie steht es mit meinem inneren Drang, Neues kennen zu lernen? Wie stark tendiere ich eher dazu, mich nur in bekannten Feldern zu bewegen? Wie stark ist mein Wunsch, neue Bereiche zu “erobern”? Welche Erfahrungen habe ich bisher damit gemacht? Waren neue Herausforderungen für mich Gelegenheiten, um zu wachsen, oder waren es Situationen, in denen ich meine Grenzen erkannt habe?
  • Wie gehe ich mit Unbekanntem um? Gehe ich einen Weg nur dann, wenn ich ihn von vornherein überblicken kann? Oder bin ich in der Lage, auch einmal ein Stück Weg zu gehen, ohne es vorher genau zu kennen? Wie gehe ich damit um, wenn ich in unbekanntes Terrain vorstosse? Wie gross ist mein Sicherheitsbedürfnis? Wie schätze ich die Risiken ab und welchen Einfluss hat diese Beurteilung für meine nächsten Schritte? Wie sorge ich für eine ausgewogene Mischung von Sicherheit und Risiko?
  • Wie verarbeite ich meine Erfahrungen, die ich auf dem neuen Weg mache? Tue ich das bewusst und regelmässig oder eher vom Zufall gesteuert? Was kann ich aus solchen Überlegungen für die nächste Wegstrecke ableiten? Wie tue ich das: alleine oder gemeinsam mit anderen, von deren Sichten und Erfahrungen ich profitieren könnte? Wie gehe ich bei der Analyse meines bisherigen Weges mit Fehlern um? Sehe ich sie eher als Manko oder eher als Chance, für die kommende Wegstrecke dazu gelernt zu haben?
  • … ?

Das ABC der Karriere

Wenn du ein Thema, einen Bereich, etwas Wichtiges erarbeiten willst, dann kann ich dir dies empfehlen: Mach mal ein ABC dazu!

schreibt Renate Herbst.

Habe ich gemacht – zum Thema Karriere. Wirklich erstaunlich, was man mit dieser simplen Übung aus dem Hintergrund nach vorn holen und als Denkanstoss nutzen kann!

Mein ABC der Karriere

Haben Sie eigene Assoziationen dazu? Dann schreiben Sie’s hier in einem Leserbrief.