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Quick-Tipp: Wahl des Papiers für Bewerbungen

In den 90er-Jahren war es absolut in: das Umweltschutzpapier, gewonnen aus Altpapier. Alle – auch renommierte Unternehmen – unterstrichen damals ihr Ökologie-Bewusstsein. Diese Zeit sind vorbei: Ökopapier ist out. Insbesondere bei Bewerbungen!

Tipp: Verwenden Sie für Bewerbungen weisses Papier!
(Mindestens in der Stärke 80 g/m² – noch besser: 90 g/m².)

Misstrauen bei unterdrückten Telefonnummern

Mir geht’s ja nicht anders, als vermutlich vielen von Ihnen auch: ich habe ein gewisses Misstrauen gegenüber Anrufern, die ihre Telefonnummern unterdrücken und ich so nicht erkennen (oder zumindest erahnen) kann, wer mich anruft.

Und dennoch gibt es absolut vernünftige Gründe, dies zu tun. In meinem Beruf – sei es in der Beratung oder in der Vermittlung von Fach- und Führungskräften – ist absolute Diskretion aus naheliegenden Gründen ein entscheidender Faktor.

Lassen Sie mich das an einem praktischen Bespiel erklären …

  • Peter Mustermann möchte sich beruflich weiter entwickeln. Auf unserer Website findet er ein Jobangebot, auf das er sich bewerben will. Er schickt uns seine Bewerbungsunterlagen – darin aufgeführt seine Handynummer, damit ich ihn bei Bedarf zurückrufen kann.
  • Tatsächlich habe ich eine, zwei Fragen, die ich mit Peter Mustermann klären will, bevor ich ihn zu einem Bewerbungsinterview einlade. Also rufe ich ihn auf seinem Handy an. Es liegt in der Natur der Sache, dass ich nicht weiss, wo er selbst und/oder sein Handy in diesem Moment ist.
  • Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten: Peter Mustermann …
    1. … nimmt den Anruf an – prima. Ich melde mich und frage gleich zu Beginn: “Können Sie ungestört sprechen?”. Wenn nicht, bitte ich ihn, mich bei nächster Gelegenheit zurückzurufen.
    2. … kann oder will den Anruf nicht annehmen (weil er beispielsweise einen Mitarbeiter im Büro hat). Ich hinterlasse ihm eine Nachricht auf der Sprachbox.
    3. … ist in einer Besprechung und sein Handy liegt auf seinem Schreibtisch. Jemand im Büro ist “gwundrig” und schaut, wer denn da anruft. Fatal, wenn die Nummer nicht unterdrückt ist und die andere Person nachverfolgen kann, dass er von einem Personalberater angerufen wird!
    4. … ist in einer Besprechung, hat aber jemanden gebeten, Anrufe auf seinem Handy entgegen zu nehmen. Dann melde ich mich nur mit meinem eigenen Namen (ein Vorteil, wenn man einen Allerweltsnamen hat wie ich) und richte aus, dass es nicht wichtig sei und ich mich wieder melden würde. Auch hier: fatal, wenn die Nummer nicht unterdrückt ist!

Es gibt also durchaus vernünftige Gründe, warum jemand die Anzeige der eigenen Telefonnummer unterdrücken will (muss)!

Stolperer in der Bewerbung

Wenn eine Fachfrau wie Ute sich bei Google bewirbt und dabei folgendes schreibt, …

Ich wuerde mich sehr freuen, wenn ich mein Wissen, sowie Engagement bei Yahoo! unter Beweis stellen darf.

… dann ist das zwar ärgerlich. Muss aber wirklich nicht das Aus bedeuten.

Nicht vergessen: auch wir Bewerbungen-Lesenden sind richtige Menschen und haben durchaus auch Humor :-) (Und: wenn jemand nur deswegen eine Bewerbung auf den C-Stapel legt, dann hat man Glück gehabt: es wird nicht das einzig Merkwürdige in diesem Unternehmen sein!)

Das Leben ist zu kurz für den falschen Job

Mit diesem Slogan fährt die Deutsch Stellenbörse jobsintown.de eine (preisgekrönte) Kampagne.

Herrliche Bilder mit einer passenden Botschaft!

(via Marketingplaner in Ausbildung)

Lass den inneren Schweinehund schlafen!

Meine Kollegin Silvia Richter-Kaupp bietet auf ihrer Website success@work seit neuestem kostenlose Downloads zum Selbstcoaching an. Selbstcoaching? An und für sich ein Widerspruch. Aber ein Versuch, der sich lohnen könnte. Zum Beispiel:

Trägheit überwinden – Veränderungen bewirken:

Wenn wir denken „ich sollte… machen, aber ich habe einfach keine Lust dazu“ dann ist der Schritt zu groß! Er muss so klein sein, dass der innere Schweinehund noch nicht einmal aufwacht.