job & karriere

Selbstständigkeit: Produktives Arbeiten zu Hause

Nach wie vor einer der meistgelesenen Artikel im JobBlog beschäftigt sich mit der Frage, wie man sich am besten organisiert, wenn man (als Selbstständiger) zu Hause arbeitet.

Ergänzend zu meinem Artikel vom August 2005 sind weitere Artikel in anderen Blogs und das Interview bei FuturaTV dazugekommen:

Das sind bisher 3 Praxisberichte. Nur 3, leider. Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Büro zu Hause gemacht? Welche Tipps haben Sie, von denen andere profitieren könnten?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Das ist ein Beitrag im Rahmen des 1. Business Blog-Karneval im deutschsprachigen Raum zum Thema ‹Kunden und Aufträge finden und gewinnen. Wichtige und nützliche Tipps für FreiberuflerInnen, Einzel- und KleinunternehmerInnnen.›

Nachtrag:
Was hat die Selbstdisziplin im Zusammenhang mit dem Büro zu Hause mit der Gewinnung von Kunden auf Aufträgen zu tun? Oh, sehr viel! Stichworte wie Gelassenheit, Termintreue, Kunden-Feedback, Authentizität usw. kommen mir da in den Sinn …

Karrierekiller

Wer die Spielregeln eines Unternehmens nicht beherrscht, hat beim Spiel um den beruflichen Aufstieg von vornherein verloren.

schreibt wirtschaft + weiterbildung

Aufgrund der Erkenntnisse einer Befragung von 500 Enscheidungsträgern in deutschen Beratungsunternehmen sind das Top-5-Karrierekiller:

  1. Die eigenen Fähigkeiten überschätzen/nicht kritikfähig sein (53,3%)
  2. Die Spielregeln des eigenen Unternehmens nicht durchschauen (48,6%)
  3. Sich nicht weiterentwickeln wollen (44,2%)
  4. Informelle Netzwerke im Unternehmen nicht erkennen (38,3%)
  5. Die eigenen Ziele nicht kennen (31,8%)

Diese Kriterien stimmen meiner Erfahrung nach mehr oder weniger. Lediglich beim fünften Punkt bin ich anderer Meinung: diese Sicht ist überholt. Früher galt es als eines der wesentlichen Merkmale eines erfolgreichen Managers – er weiss, wo er in 5 oder 10 Jahren sein will.

Heute völlig überholt! Heute kann auch kaum mehr ein Unternehmen definieren, wo es selbst in 5 oder 10 Jahren sein wird (erinnern Sie sich an Swissair?). Was nicht heissen soll, dass es in den Firmen keine Ziele oder Visionen gäbe. Nur ist deren Umsetzung vager denn ja.

Flexibilität ist das Gebot der Zeit!

(via Human Resources News)

Weblog? Was ist das?

Ich und das JobBlog gehen seit bald 2 Jahren gemeinsam durchs Netz. Da kann es schon passieren, dass ich zwischendurch betriebsblind bin. Und vergesse, dass nicht nur meine Schwiegermutter nicht weiss, was ein Weblog ist. (Ganz abgesehen davon: es ist nicht entscheidend, das zu wissen!)

Damit mir das nicht allzu häufg passiert und ich den Bezug zur JobBlog-Leserschaft nicht verliere, verlinke ich hier auf Medienpraxis.ch, wo Reto Eugster die Lektion 1 in Sachen Weblogs abhält. Für mich – als Gedankenstütze quasi. (Und für alle Leserinnen und Leser, die schon lange mehr über Weblogs wissen wollten und die andere Beschreibung von Stefan Bucher noch nicht kennen.)

Heiteres Beruferaten

Liebe Leute von Hewlett-Packard. Ihr macht ganz prima Produkte – seit Jahren arbeite ich mit Notebooks von Euch und bin wirklich sehr zufrieden! Aber …

Wie schafft Ihr es eigentlich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Euch finden, die am besten zu Euch und Eurem Unternehmen passen? Mit einem heiteren Beruferaten? Ist das die erste Hürde, die man nehmen muss, um bei Euch arbeiten zu können?

Hand aufs Herz: Die Position, die Ihr zu besetzen habt, mögen ja intern mit diesen beeindruckenden Bezeichnungen optimal beschrieben sein. Und die meisten bei Euch werden auch verstehen, was gemeint ist (die anderen werden’s einfach nicht zugeben wollen). Aber denkt Ihr wirklich, dass jedefrau/jedermann, die/der Eure Stelleninserate liest, sich davon angesprochen fühlt:

  • Configuration Management (CM) Specialist – Clearcase
  • TMS Business Pursuit
  • Tru 64 System Administrator
  • Factory CSR
  • HRIS APJ Deployment Lead
  • L&D-SPA

Ein kostenloser Tipp von mir: Vielleicht versucht Ihr’s mal mit Bezeichnungen, die auch Noch-Nicht-HPler/innen verstehen. Dann bekommt Ihr ganz bestimmt noch bessere Mitarbeitende. Und macht mit denen noch viel bessere Produkte! :-)

Ein kleiner Trost zum Schluss: Ihr seid da nicht die einzigen – andere Unternehmen Menschen bei Unternehmen sind genauso kreativ beim Texten von Stelleninseraten!

Jetzt aber mehr Lohn, Chef!

Es geht dem Jahresende entgegen. Eine ideale Zeit, um mit dem Chef über eine mögliche Lohnerhöhung zu verhandeln?

Der Moment für eine Lohnerhöhung ist günstig. Der Wirtschaft geht es gut und die Aussichten sind rosig. Wer bei der Chefin oder beim Chef eine Lohnerhöhung beantragen will, sollte ein paar Regeln beachten.

sagt Robin Alder, Redaktor beim Schweizer Radio DRS 3.

Heute Morgen war ich eingeladen, um in der Sendung “DRS 3 Magazin” mit Moderator Michael Zezzi über Tipps zu sprechen, wie man im Gespräch mit der bzw. dem Vorgesetzten seine Chancen für eine Lohnerhöhung erhöhen kann.

Listen to the show: Teil 1 und Teil 2 des Interviews (mp3-Dateien)

(Schweizerdeutsch? Tut mir leid, liebe Leserinnen und Leser aus Deutschland, Österreich und anderswo! Es bleibt aber die Hoffnung, dass der Schweizer-Versteher Jens-Rainer Wiese das Thema eines Tages aufgreifen wird …)