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Bewerbung: Wann löst das Weblog das CV ab?

Über die Chancen und Risiken von Weblogs im Zusammenhang mit einer Bewerbung gab’s schon einiges im Netz (z.B. hier, hier, hier und natürlich auch anderswo).

Nun habe dazu interessante Beiträge in US-amerikanischen Blogs gelesen:

Adam Darowski schreibt in seinem Blog: The Blog is the New Resume:

I’ve been in the position to hire folks a few times. Let me tell you—the process sucks. It sucks for the person looking for the job and it sucks for the person trying to fill the specific need. If only there was a better way to screen applicants. Phone screens help serve as an initial filter, but they still take time and effort to conduct and coordinate. Wouldn’t it be nice to have more than a vague bulleted list of accomplishments before actually picking up the phone to call the person?

There is. There’s blogging.

… und schildert seine positiven Erfahrungen bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter, über die er sich anhand deren Blogs ein besseres Bild als mit Hilfe eines klassischen Lebenslaufs machen konnte.

Joshua Porter greift wenig später den Gedanken auf und wagt eine interessante: The Blog is the New Resume (gleicher Titel wie bei Adam Darowswki). Zum persönlichen Blog sagt er:

Your blog …

  • … represents you
  • … is serious business
  • … is an archive
  • … isn’t the only mirror of your life
  • … is your unedited version of yourself

Es lohnt sich, die Beiträge (und auch die darauf folgenden Kommentare) zu lesen!

Act Like a Professional

Das muss man den Amerikanern lassen: in solchen Dingen sind sie uns Europäern um Längen voraus. Was auf der anderen Seite natürlich nicht heissen muss, dass alles gut ist, was von “drüben” kommt ;-) Vielleicht ist die Zeit bei uns für solche Dinge wirklich noch nicht reif. Aber für einen interessanten Denkanstoss reicht’s allemal!

Moleskine: Wohin mit dem Stift?

Florian Steglich kennt das einzige Manko der Moleskine-Notizbücher: Wohin mit dem Stift? Bei imgriff.com zeigt er zwei Lösungen: Aufrüstung fürs Moleskine.

Natürlich gibt es noch ganz viele andere Lösungen. Wer googelt wird fündig …

Die einen sind an Pfiffigkeit kaum zu überbieten! Und alle sind auch ohne grosses Bastertalent zu realisieren.

Von Humankapital und anderen Widerlichkeiten

Und es hat wieder einen erwischt. Ein Freund, seit Jahren fest angestellt in einem Konzern, wird vor vollendete Tatsachen gestellt: Rainer (Name geändert) soll seinen Posten verlassen und eine neue, in jeder Hinsicht anspruchslosere Aufgabe übernehmen – alles in positives Manager-Geschwätz verpackt von wegen „neue Herausforderung“ und andere Nichtigkeiten. Aus der Chefetage heißt es, es gebe keine Diskussion, die Entscheidung sei gefallen.

… schreibt Thilo Baum in Abschuss? Absprung!

Die Gedankenkette dazu:

  1. Es gibt Unternehmen, in denen das Management von Humankapital spricht. Und Mitarbeitende widerlicherweise in dieser Art und Weise verbraten.
  2. Menschen haben ein gutes Gedächtnis, merken sich solche Geschichten, auch wenn sie nicht direkt betroffen sind. Und ziehen irgendwann die persönlichen Schlüsse, handeln entsprechend.
  3. Auf die lange Sicht gilt: jedes Unternehmen hat die Mitarbeitenden, die es verdient. Und da der Erfolg ausschliesslich von den Mitarbeitenden abhängt, …

Auch wenn’s einen langen Atem braucht: das zu wissen, beruhigt!

Mein Arbeitsplatz von morgen

Das papierlose Büro war schon in den 90er-Jahren ein Thema. Und blieb – aufgrund der damals verfügbaren Technik – eine Idee. Mehr nicht. Meine Ablehnung dazu begründete ich so: “Der Mensch tickt anders!”

Wenn aber die Maschine sich dem Menschen angleicht …

Scotty, beam me up!

(gesehen bei innovativ.in)

Erfolgsmeldung: Mit einer Top-Bewerbungsseite zum neuen Job

Durch den Kommentar von Andreas Hitz auf meinen Beitrag Bewerbungs-Weblog habe ich seine Bewerbungs-Website gefunden, studiert und bin zum Schluss gekommen:

Eine ausgezeichnete Bewerbungs-Website, bei der es nun wirklich nicht erstaunt, dass Andreas Hitz attraktive Jobangebote erhalten hat und zu guter letzt sogar aus 5 Angeboten auswählen konnte.

Zur Bewerbungswebsite von Andreas Hitz

Aus der Erfahrung heraus rate ich noch immer von Bewerbungen über eine Website ab. Aber Andreas Hitz’ Beispiel ist die berühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt! Chapeau!