Mittlerweile sind seit der PreCon Abnehmwoche auf Mallorca schon 2½ Wochen vergangen. Genug Zeit, um einen persönlichen Rückblick auf die Integration des neuen Ernährungs-/Sport-Verhaltens meinen/unseren Alltag zu schreiben:

Ernährung im Alltag

Das 3-Mahlzeiten-Prinzip nach PreCon liess sich bei uns erstaunlich gut in den Alltag integrieren. Das liegt auch daran, dass meine Frau und ich das gleiche Programm weiterziehen. Selbst, dass sich unsere Tochter weiterhin «ganz normal» ernährt (und deshalb bekocht werden will), hat unser tägliches Mahlzeitenprogramm überhaupt nicht gestört: wir essen wie zuvor gemeinsam, aber einfach nicht immer das gleiche. Einer der grössten Vorteile ist, dass man absolut frei ist, ob man die «normale» Mahlzeit am Mittag oder am Abend einnimmt. So konnten wir unseren gewohnten Ablauf beibehalten: wenn alle drei am Mittag zu Hause sind, essen wir dann «richtig», sonst am Abend.

Selbst zwei ausserordentliche Mahlzeiten-Anlässe störten unser Programm nicht: der Brunch am Muttertag wahr reichhaltig und schmackhaft wie sonst und eine Einladung von Freunden an eine Party auf kulinarisch höchstem Niveau genossen wir in vollen Zügen. Die Zusatzkalorien strampelten wir am jeweils folgenden Tag einfach auf dem Home- und dem Cross-Trainer wieder weg.

Zwei kleinere Hürden haben bzw. hatten wir allerdings zu meistern. Ich schlafe am Wochenende kaum länger als unter der Woche. Meine Frau kann aber bei entsprechendem Wetter schon mal bis 10:00 Uhr schlafen. So mussten wir akzeptieren, dass am Wochenende die Essenseiten – aufgrund der Regel «5 Stunden zwischen den Mahlzeiten» – bei uns nicht synchron sind. Die zweite Schwierigkeit hatte unsere Tochter zu bewältigen: sie beklagte sich bei ihrer Grossmutter, dass es kaum mehr was zum Zwischendurch-Essen habe in unserem Kühlschrank. Ein Problem, das meine Schwiegermutter auf grossmuttertypische Art löste ;-)

Das Wassertrinken (nach neuesten Erkenntnisse sollen offenbar 1½ Liter pro Tag reichen) habe ich mir problemlos und ganz einfach angewöhnen können: ich fülle am Morgen jeweils eine 1½-Liter-Flasche und stelle sie auf meinen Schreibtisch. Und trinke so kontinuierlich und aufgrund der Flaschengrösse einfach kontrollierbar.

Körperliche Aktivitäten

Wir haben das Glück, einen Home- und einen Cross-Trainer (und Platz dafür) zu haben. Diese werden (vor allem von meiner Frau) immer mal wieder genutzt – halt bisher nur zu spärlich. Das hat sich nach der Mallorca-Woche stark geändert: wir trainieren seither jeden zweiten Tag, immer mindestens 45 Minuten. Eisern. Und – wie wir das in der Abnehmwoche gelernt haben – immer im Pulsbereich, der für die Fettverbrennung optimal sein soll.

Diese körperlichen Aktivitäten haben drei Effekte:

  1. Ich spüre bereits heute eine viel bessere Fitness. Und habe etwas wieder entdeckt, was ich zuletzt in meiner intensiven Squash-Zeit (5 Mal pro Woche) ge-/erlebt habe: den Ehrgeiz, dem Körper zum Schluss noch mal etwas mehr abzuverlangen („Jetzt noch 5 Minuten anhängen!“)
  2. Mein Gewicht und der Fettanteil reduziert sich in kleinen, aber kontinuierlichen Schritten (siehe unten: Resultat)
  3. Zudem konnte ich endlich und im Nachhinein die vor zwei Jahren gekaufte Super-Waage mit WLAN-Anschluss rechtfertigen. Und mir ein neues Gadget gönnen: eine Polaruhr, die Puls, Kalorienverbrauch, Fitness-Stufe etc. misst und anzeigt.
Resultat

Ich führe ein relativ simples Protokoll über die Mahlzeiten, Joker-Dinge (1 Glas Rotwein, 1 Glacé etc.), Bewegung/Sport (inkl. Kalorienverbrauch), Gewicht und BMI. So habe ich zum einen eine Kontrolle über mein Programm und meine Disziplin, zum anderen eine ausgezeichnete Motivationshilfe.

Auf das Resultat (erfasst und grafisch aufbereitet von meiner Super-Waage) bin ich – auch wenn das Zielgewicht noch nicht erreicht ist – bin ich wirklich stolz:
(klicken für grössere Darstellung)

Erkenntnisse
  • Das Einhalten der 5-Stunden-Regel und – bei mir bislang ernährungstechnisch die grösste «Sünde» – der Verzicht auf das (fast obligate) Feierabendbier, gern mit einem Stück Käse oder ein paar «Rädli» Salami.
  • Das 3-Mahlzeiten-Prinzip von PreCon passt ausgezeichnet zu mir: ich schätze die Flexibilität mit Blick auf unseren Familienalltag und auf die Lust («Morgen wieder mal ein schönes Steak vom Grill»).
  • Die «Gutmütigkeit» des Jokersystems: ich schenke mir wöchentlich 1 Gratis-Joker und kann mir maximal 3 weitere Joker durch mindestens 45 Minuten Sport dazuverdienen. Die Joker sind die Währung für Extras: 1 Glas Wein = 1 Joker.
  • Die sportlichen Aktivitäten im mässigen und erträglichen Rahmen enden nicht in der Qual und – noch viel wichtiger – lassen sich gut in den Alltag integrieren. Mein Protokoll motiviert mich, dran zu bleiben und jedes Mal etwas mehr zu tun.
  • Persönliches Fazit: Die Abnehmwoche auf Mallorca war eine geniale Initialzündung, die PreCon-Produkte lassen sich gut in den Alltag integrieren und mir macht das Ganze (erstaunlicherweise) richtig Spass!

 

Weiter führende Links:

 
Bisherige Artikel zur PreCon Abnehmwoche:

PreCon Abnehmwoche auf Mallorca – Rückblick und Erfolgscheck
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2 Gedanken zu „PreCon Abnehmwoche auf Mallorca – Rückblick und Erfolgscheck

  • 23. Mai 2012 um 21:22
    Permalink

    Hi Marcel

    Mich würde interessieren, ob dir der Geschmack der Shakes nicht schon zum Hals raus hängt.

    Ich habe Precon auch einmal angefangen, aber genau aus diesem Grund wieder aufgehört, irgendwann wurde mir nur schon beim Öffnen der Dosen beinahe übel… Und es war egal, welche Geschmacksrichtung es war. Am ehesten ging noch Schoko, aber irgendwann war ich auch damit durch.

    Lieber Gruss und weiterhin
    Daniela

    Antworten
    • 24. Mai 2012 um 07:40
      Permalink

      @ Niela:
      Wir sind jetzt schon die vierte Woche dran und mögen die Shakes noch immer. Aber jeder hat natürlich seine Lieblinge. Bei mir sind’s Cappuccino und Erdbeer (Bananae mag ich gar nicht, auch nciht als Frucht). Nur die Shakes wären uns aber auch zu wenig Abwechslung. Darum haben wir auch die Riegel (meine Favoriten: CranberryCrips und ChocoBar) und die Suppen (ich mag Tomate und Kartoffel/Lauch sehr).
      Es geht (noch?) sehr gut mit der Abwechslung. Was sicher auch dadurch einfacher ist, weil wir ja in der Regel 1x pro Tag „richtig“ Essen (und ich mir ab und zu als Joker ein Raketen-Glacé gönne).

      Antworten

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