Weise Worte weitergedacht …

Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.

(Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Erzählerin)

  • Wie bewusst gehe ich mit dem von mir Erlebten um? Was könnte mir ein regelmässiger Zwischenhalt mit einer Rückschau bringen? Wie könnte ich so das Bisherige für meinen künftigen Weg nutzen, was könnte ich zurück lassen?
  • Wie erlebe ich mein „Schicksal“? Als Tiefschlag, als Ungerechtigkeit? Fühle ich mich hilflos und ausgeliefert? Oder kann ich auch Chancen und (vielleicht einmalige) Möglichkeiten in dieser Situation entdecken? Wie gross ist meine Bereitschaft, die Verantwortung für mein Leben zu übernehmen – „in guten wie in schlechten Zeiten“?
  • Was ist das „Gute“, und was ist das „Schlechte“ an einem Erlebnis? Wie könnte ich es schaffen, auch in ganz besonders schweren Situationen, auch das Positive daran zu erkennen? Habe ich das schon einmal so gesehen, und wie habe ich es damals gemacht? Was hat es mir gebracht?
  • … ?

Armer Herr Moshammer – auch das noch

Vor ein paar Tagen ist der witzige Modeschöpfer (und Paradiesvogel) Rudolph Moshammer ermordet worden. Furchtbar – und nicht nur weil’s ein Promi war.

Trotz der Tragik … Das Witzige daran sind in solchen Situationen die – einmal mehr -„Ich-bin- unheimlich-wichtig“-Statements, die Staatsvertreter bei solchen Gelegenheiten von sich geben. Da meldete die Bayerische Polizei:


… als Todesursache Gewalt gegen den Hals im Sinne des Erdrosselns …“

„… als Todesursache Erdrosseln …“ wäre ja viel zu einfach und eines richtigen Amtsmanns nicht würdig gewesen!

Also quasi „zu wenig den Intellekt fordernd im Sinne von doof“ :-)

Weise Worte weitergedacht …

Die Menschen fürchten das Denken wie nichts anderes in der Welt. Denken ist umstürzlerisch und revolutionär, zerstörend und erschreckend, erbarmungslos gegen Privilegien, festgesetzte Institutionen und bequeme Gebräuche.

(Bertrand Russel, englischer Philosoph)

  • Wie offen dürfen bei uns Gedanken geäussert werden? Wie gehe ich/gehen wir mit unbequemen Voten im Team um?
  • Was empfinde ich, wenn „umstürzlerische und revolutionäre“ Gedanken meine/unsere Ideen gefährden?
  • Welche Privilegien haben Einfluss auf unsere Zusammenarbeit? Sind diese eher nützlich oder eher hinderlich? Worauf sind diese gestützt? Wie gross ist unsere Bereitschaft, Sonderrechte über den Haufen zu werfen, um die Zielerreichung zu ermöglichen?
  • Welche Lösungsstrategien haben sich in der Vergangenheit bewährt? Welche Alternativen könnten wir nutzen? Wie beurteile ich unsere Offenheit, neue Weg auszuprobieren und gegen „bewährte Regeln“ zu verstossen?
  • … ?

Balsam für die Beraterseele :-)

Rechnungen für geleistete Arbeiten schreiben ist schön – unbestritten. Was aber (m)einer Berater-Seele besonders gut tut, sind tolle Kunden-Feedbacks!

Eine Kundin, die ich ihm Rahmen eines Karriere-Coachings über mehrere Woche begleitet habe, hat einem Interessenten folgende Auskunft über mich und die Arbeit mit mir gegeben (Auszüge aus einem längeren Mail):

[…] Ich wollte alles sofort beantwortet haben, aber dann wurde mir bewusst, dass man ein bisserl tiefer gehen muss um der ganzen Sache auf den Grund zu gehen […] Er hat mich aufgebaut, er war sehr kritisch, hat mir auch meine Fehler und Stärken gezeigt – er war hart und gleichzeitig ein Coach […] Das ist ein Prozess glauben sie mir – eines Tages macht es klick […] Ich empfehle es Ihnen – habe es nicht bereut – keinen Rappen!!! Herr Widmer ist ein Profi!

Das tut gut! :-) (Und: ein herzliches Dankeschön an C.M.!)