Weise Worte weitergedacht …

Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.

(Aristoteles, griechischer Philosoph)

  • Wie packe ich neue Aufgaben an? Schiebe ich sie vor mir her, bis ich „wirklich“ Zeit dafür habe? Wäre die Aufteilung in Teilaufgaben eine mögliche Lösung?
  • Wann ist für mich eine Arbeit erledigt? Erst dann, wenn sie wirklich fertig ist? Wann bin ich zufrieden? Wie gut gelingt es mir, auch Angefangenes und Halbfertiges anzuerkennen?
  • Wo bin ich stärker – im Anfangen oder im Abschliessen? Wie könnte ich das entschärfen? Wer hat ein „umgekehrtes Profil“ und könnte mich so unterstützen und ergänzen?
  • …?

Google ?

Nachdem ich gestern in der NZZ Online das hier gelesen habe …

(sda/dpa) Google erhöhte seinen Gewinn im Jahr 2004 um 278% auf 399 Mio. Dollar und steigerte den Jahresumsatz um 118% auf 3,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn pro Aktie legte im vergangenen Jahr auf 1,46 (Vorjahr 0,41) Dollar zu. Dies hat Google mit Sitz in Mountain View (Kalifornien) am Dienstag nach Börsenschluss bekannt gegeben.

… habe ich mir den Hauptsitz von Google doch etwas anders vorgestellt :-)

Schmunzeln & nachdenken: Firmenkultur

Lassen Sie diese witzige Geschichte einmal auf sich wirken – vielleicht ist etwas Wahres dran:

Nehmen Sie einen Käfig und setzen Sie fünf Affen hinein. Knüpfen Sie eine Banane an ein Seil und hängen Sie diese in den Käfig – so hoch, dass die Affen die Frucht nicht erreichen können. Stellen Sie nun eine Holzkiste darunter, damit die Affen die Banane ergreifen können, wenn sie sich auf die Kiste stellen.

Es wird nicht lange dauern, bis ein Affe auf die Holzkiste klettern will, um sich die Banane zu schnappen. Sobald er die Kiste berührt, spritzen Sie alle anderen Affen mit kaltem Wasser ab. Nach einer Weile wird ein anderer Affe versuchen, sich auch eine Banane zu holen. Sie wiederholen das Prozedere – alle anderen Affen werden mit kaltem Wasser bespritzt.

Schon bald wird ein weiterer Affe versuchen, auf die Holzkiste zu klettern und die Frucht zu ergreifen. Aber: die anderen Affen werden ihn daran hindern.

Lassen Sie jetzt das kalte Wasser weg. Nehmen Sie einen Affen aus dem Käfig und ersetzen Sie ihn mit einem neuen. Der neue Affe sieht die Banane und will auf die Holzkiste klettern. Zu seiner Überraschung greifen ihn die anderen Affen an. Nach einem erneuten Versuch und einem weiteren Angriff realisiert er, dass er angegriffen wird, sobald er auf die Holzkiste klettern will.

Tauschen Sie nun fortlaufend einen der ursprünglichen Affen im Käfig durch einen neuen aus. Es wird immer wieder das selbe ablaufen: Der Neuling geht zur Holzkiste und wird angegriffen. Der vorhergehende Neuling wird jeweils mit Begeisterung an der Bestrafung teilnehmen. Die neuen Affen haben aber keine Ahnung, wieso es nicht erlaubt ist, auf die Holzkiste zu klettern und weshalb sie den neuen Affen schlagen – sie tun es aber trotzdem.

Fahren Sie fort, bis Sie alle fünf ursprünglichen Affen im Käfig durch neue Artgenossen ersetzt haben. Keiner der Affen, die jetzt im Käfig sitzen, ist jemals mit kaltem Wasser bespritzt worden. Dennoch wagt sich keiner mehr in die Nähe der Holzkiste.

Warum nicht? Weil sie gelernt haben, dass „es“ hier so gemacht wird.

So entsteht Firmenkultur …