Lenken Weblogs vom Arbeiten ab?

Klaus Eck nimmt Bezug auf das US-Branchenmagazin Advertising Age (Adage), wonach die Berufstätigen in den USA durch die Blog-Lektüre im Durchschnitt rund 3,5 Stunden oder neun Prozent ihrer wöchentlichen Arbeitszeit verlieren sollen.

Es gibt solche Weblogs und solche. Solche Bücher und solche. Und solche Meetings und solche. Was ich damit sagen will: nichts ist per se gut oder schlecht. Es hängt davon ab, in welchem Bezug es zur Arbeit steht bzw. in wie weit es für die berufliche und persönliche (!) Entwicklung der Mitarbeitenden nützlich ist bzw. genutz wird.

Weblogs entwickeln sich nach und nach zu ganz gewaltigen Knowledge-Tools, die es in einer neuen (und noch etwas ungewohnten) Art und Weise ermöglichen, Wissen untereinander zu verbreiten und zu teilen. Darüber hat Jochen Robes vom Weiterbildungsblog einen sehr interessanten Artikel geschrieben: What’s in it for me? Über den Nutzen von Weblogs für Wissensarbeiter.

Weblogs generell zu verbieten, würde einem Verbot von Wissenstransfer gleichkommen. Und Klaus Eck folgert absolut richtig:

Es ist weniger eine technische Frage, sondern vielmehr ein Managementproblem, das sich hierbei stellt.

Merke: Es ist Führungsschwäche, wenn bei den ersten Anzeichen einer „Störung des Normalbetriebs“ sofort generelle Verbote gefordert werden. Führen bedeut auch, sich mit neuen Situation aktiv auseinander zu setzen!

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