Seit gestern ist meine Tochter im spielerischen Rennen um einen Rennhelm von Dominique Gisin, der bekannten Schweizer Skirennfahrerin. Ich nutze dabei (im Sinne eines sportlich-spielerischen Experiments) meine Netzwerke wie Twitter, um andere zu bewegen, meine Tochter zu unterstützen. Lies hier über die Idee dahinter und die Erkenntnisse aus dieser Aktion:

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Wie das Ganze entstanden ist …

Am Anfang war ein (Re-)Tweet von Renato Mitra

Die Schweizer Skirennfahrerin Dominique Gisin hat uns für eine Weblog-Einführung und kurze Schulung besucht.

… und das Video von mySign und Dominique Gisin:

Das hat mich natürlich neugierig gemacht: Immer, wenn Menschen gemeinsam etwas auf die Beine stellen, dann interessiert und fasziniert mich das!

So habe ich mehr über Dominique Gisin erfahren wollen und auf ihrer Website und in ihrem Blog gestöbert. Ihre intelligente Art hat mich beim Lesen/Schauen/Hören genauso beeindruckt wie ihr Witz, ihr bodenständiges und fröhliches Naturell. Exemplarisches Beispiel: ihre Liftinterviews, zum Beispiel mit Didier Cuche.

Danach habe ich ihre Tweets auf Twitter gelesen und beschlossen, sie zu „followen“ (sprich: ihre Twitternachricht zu abonnieren). (Ich habe sie offenbar mit meinen grauen Schläfen beeindruckt Sie hat anscheinend ebenfalls Gefallen an meinen Tweets gefunden und folgt mir seit da ebenfalls.)

Seit gestern Abend nun läuft ihre Aktion «Dein Bild auf meinen Helm», bei der die Teilnehmer die Chance haben, ihr Foto auf ihrem Rennhelm zu platzieren, den Helm zu gewinnen und noch vieles mehr.

Unsere Nathalie fand das als beigeisterte Skifahrerin natürlich cool. Und so kam der Stein ins Rollen und hat bei mir die Idee für dieses Experiment ausgelöst …

Was sich daraus entwickelt hat …

Dominique Gisins Einstieg in die Welt von Social Media und die „Helm-Geschichte“ finde ich unter verschiedenen Gesichtspunkten sehr interessant:

  • Social Media – Kraft der Vernetzung
    Ich bin immer wieder aufs Neue verblüfft, wieviel durch starke Vernetzungen möglich ist. Klar: ob unsere Tochter je einen Helm von Dominique Gisin auf dem Kopf haben wird, ist nicht so wichtig. Aber dieses Experiment zeigt auf, wie einfach sich Menschen zusammenschliessen und wie schnell sie etwas bewegen können. Das Swisstweets-Team bei Kiva ist hier nur eines von vielen Beispielen.
  • Social Media – Realität und Authentizität
    Seit ein paar Tagen lese ich also Dominique Gisins Blog und tausche mich mit ihr auf Twitter aus. Und – einmal mehr – bin ich fasziniert, wie schnell man sich über solche Medien ein realistisches „Bild“ von einem Menschen machen kann: Ich kenne Dominique Gisin ja (noch) nicht persönlich, aber mein „Bauch“ sagt: „Die ist so!“ (Was mir berufsbedingt natürlich etwas leichter fällt.)
  • Umgang mit Sponsoring – natürlich und professionell
    Selbstverständlich verfolgt Alpiq mit dieser Aktion eigene Interessen – das ist legitim. Mich beeindruckt dabei, wie souverän Dominique Gisin hier den Spagat zwischen Natürlichkeit und Professionalität schafft. Für mich sehr, sehr lehrreich: hier kann ich mir mit Blick auf die Betreuung von Janick Schalch noch (mindestens!) eine Scheibe abschneiden!

Welche Erfahrungen hast Du mit Social Media gemacht? Ähnlich positive? Oder eher negative? Ich bin gespannt auf Deinen Kommentar!

P.S. Pssst … Nicht vergessen, für Nathalie abzustimmen ;-)

Dominique Gisin, Social Media, meine Tochter und Menschen. Und ein Skihelm …
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11 Gedanken zu „Dominique Gisin, Social Media, meine Tochter und Menschen. Und ein Skihelm …

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