Brainstorming (2)

Stephan List greift das Thema Brainstorming ebenfalls auf. Und kommt zum Schluss, dass es in der Gruppe nicht funktionieren kann: Warum Brainstorming nicht funktioniert.

Fazit: Je mehr ein Teilnehmer in einem Brainstorming eigenen Abhängigkeiten von einem anderen Teilnehmer vermutet, desto eher wird er wahrscheinlich die Schere im Kopf aktivieren. Das ist für das Kreativität und Ideenfindung nicht besonders förderlich. Und somit geht die beste Methode in die Knie.

Er verweist auch auf einen interessanten Artikel über ein Gastreferat von Wolfgang Stroebe, Professor für Sozialpsyschologie an der Universität Utrecht, der seit 1981 unter anderem zum Thema Brainstorming forscht und untersucht, wie effizient verschiedene Methoden der Ideensammlung sind.

Mein Fazit nach der Lektüre der beiden Beiträge: Das Brainstorming übers Internet schaltet die erwähnten Beeinflussungen vollständig aus.

2 Antworten auf „Brainstorming (2)“

  1. Das Brainstorming via Internet ist wirklich eine interessante Sache. Eine andere Möglichkeit, derlei Beeinflussungen, wenn nicht auszuschalten, so doch zu reduzieren, ist z. B. die Kartenabfrage oder das Brainwriting.

  2. Der Erfolg eines Brainstormings steht oder fällt mit dem Einhalten der Regeln. Ich habe in meiner Vergangenheit zahlreiche sehr gute Brainstormings erlebt, aus denen noch viel, viel später Ideen realisiert wurden. Das war in Gruppen von 4 bis 12 Leuten. Die Behauptung, dass es in Gruppen nicht funktionieren könne, kann ich somit nicht bestätigen.

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