Alle 11 Minuten eine Störung

Laut einer Studie der University of California at Irvine ist unsere tägliche Arbeit eine einzige Folge von Unterbrechungen. Durchschnittlich kann ein Büromensch gerade mal 11 Minuten am Stück an einer Aufgabe arbeiten, bevor er durch Mail, Anrufe, vorbeischauende Kollegen oder was auch immer von der aktuellen Tätigkeit abgelenkt wird. Und was noch viel schlimmer ist: nach der unfreiwiligen Pause dauert es im Durchschnitt 25 Minuten, bis man wieder „in die Gänge kommt“.

Der Artikel beschreibt Ansätze, wie die Flut der Unterbrechungen zu bewältigen ist, unter anderem durch neue Softtware. Es gibt aber konventionelle (und meist genau so wirksame) Ansätze: Methoden der Selbstorganisation, häufig mit klassischen, papierbasierten Hilfsmitteln.

Ein lesenswerter und hilfreicher Artikel im New York Times Magazine: „Meet the Life Hackers“ (kostenlose Registrierung erforderlich).

(via Beobachtungen zur Medienkonvergenz)

2 Comments

  1. Marcel Lanz
    3. November 2005

    hmmm, nach der mittleren Zeitspanne zwischen einem Comment in diesem Blog und einer ev. nachfolgenden Antwort des Autors dieses Blogs, nehme ich an, dass auch Blogs zu den Arbeitsflusskillern gehören.

    Das ist mir nur gerade so in den Sinn gekommen als ich den Beitrag gelesen habe :-) Ist also nichts wirklich Konstruktives, jedoch auch nicht schädlich [kein Link ;-) ]

    Antworten
  2. Marcel Widmer
    3. November 2005

    Nach 65 Minuten meine Antwort (auch wenig konstruktiv) ;-)
    Quod erat demonstrandum!

    Antworten

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