Absagen auf Stelleninserate verschicken

Den Spiess einmal umdrehen? Und Unternehmen, die Stellen ausschreiben, statt einer Bewerbung eine Absage schicken? Natürlich völlig sinnlos, aber witzig allemal.

Der Autor Jürgen Sprenzinger (Sehr geehrter Herr Maggi) zeigt in seinem neuesten Buch, Arbeit? Nein danke!, seine „Absagen“ …

Hiermit schicke ich Ihnen Ihre Stellenanzeige zu meiner Entlastung zurück, wünsche Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute und Ihrem Unternehmen auch ohne meine Mitwirkung viel Erfolg.

… und die teilweise ebenso witzigen Antworten der Unternehmen.

(via Querdenker)

9 Antworten auf „Absagen auf Stelleninserate verschicken“

  1. Ha ha ha. Haben wir nicht kürzlich diskutiert (bei Chicken Nuggets), dass der Arbeitnehmer sich bewusst sein sollte, dass nicht (nur) er einen Job sucht, sondern das Unternehmen vor allem eine Arbeitskraft und man die Bewerbung deshalb irgendwie gegenseitig machen sollte? Mir gefällt das, auch wenn’s in diesem Fall überspitzt und humorvoll gemacht wurde. Ein Anstoss zum Umdenken könnte es aber dennoch ein bisschen sein.

  2. Hehhhe, echt cool, aber dass die Unternehmungen antworten hat mich überrascht.
    Vielleicht auf dieser Weise kann man die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Ich hätte mir gedacht, dass so eine Absage von dem Unternehmen einfach ignoriert wird. Die Antworten deuten darauf hin, dass in den Firmen immer noch Leute sitzen die nichts sinnvolles und wert-schöpfendes zu tun haben und sich aus Spaß mit so was beschäftigen. Das kostet ja auch die Zeit und die Zeit muss meistens jemand bezahlen. Der Boss 

  3. Die Antworten deuten darauf hin, dass in den Firmen immer noch Leute sitzen die nichts sinnvolles und wert-schöpfendes zu tun haben und sich aus Spaß mit so was beschäftigen.

    Das ist eine von vielen möglichen Sichten. Könnte es nicht auch sein, dass das Motiv aus einer Grundhaltung entspringt: z.B. „Wir nehmen jeden ernst und kommunizieren entsprechend“? Themenkreise PR, Kommunikationsstrategie, Personalmarketing usw.

  4. [Sinnbefreite Kommentare wie der von Joachim, in denen es nur darum geht, einen Link auf die eigene Seite abzustauben, werden wie folgt behandelt: URL verändert, Domain und IP-Adresse in Blackliste eingetragen.]

  5. Lustig! Ganz so krass habe ich das noch nicht gemacht. Aber es war schon ein erhebendes Gefühl, als ich mal eine Absage an ein Unternehmen geschickt habe, daß mir nach einem langen Bewerbungsmarathon eine Stelle angeboten hat. Ich habe es genauso formuliert wie die Absagen, die ich vorher bei anderen Bewerbungen kassiert hatte.

    LG aus Potsdam

    Nicole

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